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Neubau Bahnhofsbrücke gestartet

Einspurige Verkehrsführung stadtein- und auswärts während der gesamten Bauzeit

Aktuelles

Es geht los: Ab 31. März 2021 nur noch eine Fahrspur pro Richtung
Ab Mittwoch, 31. März 2021, müssen sich die Lübecker:innen auf die neue Verkehrsführung im Bereich der Bahnhofsbrücke einstellen. Dann führt nur noch jeweils eine Fahrspur in jede Richtung über die Brücke. Und auch im Kreuzungsbereich Fackenburger Allee / Schwartauer Allee wird es enger als bisher. Sowohl für den Auto-, Rad-, als auch Fußverkehr bedeutet das Einschränkungen – diese dauern bis voraussichtlich September 2024 an.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemitteilung vom 26.3.2021

Warum überhaupt ein Neubau?

Die Bahnhofsbrücke aus dem Jahr 1907 ist eine 7-Feld-Stahl-Beton-Verbundbrücke mit einer Gesamtlänge von 71,35 Metern. Sie überführt jeweils zwei Fahrstreifen (stadteinwärts/stadtauswärts) sowie beidseitige, getrennte Geh- und Radwege der Fackenburger Allee über den Gleisbereich der Deutsche Bahn. Aufgrund ihres Alters ist die Brücke von zahlreichen starken Schäden betroffen – so zum Beispiel gravierende Rostschäden an der Stahlkonstruktion, Betonabplatzungen und häufige Risse an der Unterseite des Überbaus sowie Korrosionsschäden an den Lagern. Sie soll deshalb durch einen Neubau ersetzt werden.

Der Neubau der Bahnhofsbrücke ist im März 2021 gestartet und soll voraussichtlich im Herbst 2024 abgeschlossen werden. Eine Zusammenfassung der Informationen finden Sie in unserem Flyer zum Neubau

 

Die wichtigsten Informationen zum Projekt finden Sie hier

 

Optimierungsmaßnahmen vor Baubeginn

Der Neubau der Bahnhofsbrücke hat im März 2021 begonnen. Während der gesamten Bauzeit bis Herbst 2024 wird es eine einspurige Verkehrsführung sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts geben. Aufgrund der exponierten Lage in Altstadtnähe und des dadurch begrenzt zur Verfügung stehenden Verkehrsraums, kann jedoch keine leistungsfähige Umleitung ausgeschildert werden. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf den Alternativstrecken wurden deshalb bereits vor Baubeginn zahlreiche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel:

  • Lohmühle: Nutzung des Park- bzw. Baumstreifens auf beiden Seiten zur Schaffung einer zusätzlichen Spur, die für Linksabbieger in die entsprechenden Gewerbegrundstücke genutzt wird, um den Verkehrsfluss zwischen Lohmühlenteller und Schwartauer Allee zu verbessern
  • Holstentorplatz: Aufhebung des Geradeausfahrstreifens von der Willy-Brandt-Allee Richtung Possehlstraße zugunsten des zweispurigen Geradeausverkehrs in die Gegenrichtung Possehlstraße Richtung Willy-Brandt-Allee
  • Anpassung diverser Lichtsignalanlagen an die veränderten Verkehrsströme während der Baumaßnahme.

 

 

Beginn der Arbeiten zum Brückenneubau

Die Baumaßnahme begann am 5. März 2021 mit der Herstellung der Baustraße und der Zuwegung zum Gleisbereich. 

Der Umbau des Knotenpunktes Fackenburger Allee/Schwartauer Allee für die Verkehrsführung stadtauswärts (östliches Teilbauwerk) wird voraussichtlich am 31. März 2021 erfolgen. Im Anschluss folgen die sogenannten Leichterungs- und Sicherungsarbeiten auf dem Bauwerk. Dazu gehören beispielsweise das Abfräsen der Beläge, das Errichten der Hilfs- und Tragkonstruktionen sowie das Aufstellen der Berührungsschutzwand beziehungsweise der Absturzsicherung. Der Trennschnitt der Brücke in den zwei Hälften, also in den stadtauswärts führenden, östlichen und stadteinwärts führenden, westlichen Teil, soll abschnittsweise ab Mai 2021 erfolgen.

 

 

Was kostet der Neubau?

Die Kosten für den Brückenneubau betragen insgesamt rund 28,2 Millionen Euro. Da die Brücke zur Überführung der Gleise notwendig ist, handelt es sich um eine sogenannte Kreuzungsmaßnahme nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz. Das heißt: Die Deutsche Bahn AG muss sich an den Baukosten beteiligen. Somit trägt die Hansestadt Lübeck 19,2 Millionen Euro, die Deutsche Bahn AG zahlt 9 Millionen Euro der Gesamtkosten. Außerdem hat die Hansestadt Lübeck einen Förderantrag beim Land gestellt – es wird von einer wahrscheinlichen Förderquote von mindestens 50 Prozent auf den von der Hansestadt Lübeck zu tragenden Anteil ausgegangen.

 

Zeitplan der Baumaßnahmen und Verkehrsführungen

Ertüchtigung der Lohmühle

Baustellenforum „Erneuerung der Bahnhofsbrücke“

Die Hansestadt Lübeck setzt beim Neubau der Bahnhofsbrücke auf ein partnerschaftliches Miteinander von Bürger:innen, Unternehmen, Verbänden und allen, denen die Lübecker Innenstadt am Herzen liegt. Die verkehrlichen Einschränkungen sowie deren Auswirkungen, sollen soweit möglich, auf ein Mindestmaß reduziert werden. Gute Kommunikation ist hier wichtig. Neben zahlreichen Informationsangeboten wurde deshalb das „Baustellenforum Bahnhofsbrücke“ ins Leben gerufen.

In diesem Forum kommen rund 20-25 Vertreter:innen aus Verbänden und Vereinen, Handel, Verkehr, Logistik, Tourismus, der Verwaltung und dem Rettungswesen zweimal im Jahr zusammen, um ihr Wissen und ihre Problemkenntnis in die Planung einfließen zu lassen. Hierdurch soll es während der Bauphase zu bestmöglichen und ausgewogenen Entscheidungen kommen. Am 5. März 2021 fand die Auftaktsitzung des Baustellenforums statt.
Mehr dazu erfahren Sie aus dem Protokoll der ersten Sitzung (PDF).

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann wenden Sie sich gern per E-Mail an uns. Hierfür haben wir eine spezielle Adresse eingerichtet:
neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de

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