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Neubau Bahnhofsbrücke startet im März 2021

Einspurige Verkehrsführung stadtein- und auswärts während der gesamten Bauzeit

Aktuelles

Es ist soweit! Voraussichtlich in der ersten Märzwoche 2021 beginnen die Bauarbeiten für den Neubau der Bahnhofsbrücke in Lübeck. Dazu wird im ersten Bauabschnitt das Bestandsbauwerk durch einen Schnitt geteilt. In dieser Zeit wird das westliche, stadteinwärtige Teilbauwerk für den Verkehr genutzt. Parallel wird das östliche, stadtauswärtige Brückenteil abgebrochen und leicht versetzt wieder neu gebaut. Während der gesamten Bauzeit bis Herbst 2024 wird es eine einspurige Verkehrsführung sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts geben. 

„Danach wird die Brücke in neuem Glanz erstrahlen, mit sechs Spuren noch breiter aufgestellt sein, und die Lübecker:innen sicher und schnell an ihr Ziel bringen.“

Jan Lindenau, Bürgermeister

Warum überhaupt ein Neubau?

Die Bahnhofsbrücke aus dem Jahr 1907 ist eine 7-Feld-Stahl-Beton-Verbundbrücke mit einer Gesamtlänge von 71,35 Metern. Sie überführt jeweils zwei Fahrstreifen (stadteinwärts/stadtauswärts) sowie beidseitige, getrennte Geh- und Radwege der Fackenburger Allee über den Gleisbereich der Deutsche Bahn. Aufgrund ihres Alters ist die Brücke von zahlreichen starken Schäden betroffen – so zum Beispiel gravierende Rostschäden an der Stahlkonstruktion, Betonabplatzungen und häufige Risse an der Unterseite des Überbaus sowie Korrosionsschäden an den Lagern. Sie soll deshalb durch einen Neubau ersetzt werden.

Der Neubau der Bahnhofsbrücke startet im Frühjahr 2021 und soll voraussichtlich im Herbst 2024 abgeschlossen werden. Eine Zusammenfassung der Informationen finden Sie in unserem Flyer zum Neubau

 

Die wichtigsten Informationen zur Verkehrsführung finden Sie hier

 

Optimierungsmaßnahmen vor Baubeginn

Der Neubau der Bahnhofsbrücke startet im Frühjahr 2021. Während der gesamten Bauzeit bis Herbst 2024 wird es eine einspurige Verkehrsführung sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts geben. Aufgrund der exponierten Lage in Altstadtnähe und des dadurch begrenzt zur Verfügung stehenden Verkehrsraums, kann jedoch keine leistungsfähige Umleitung ausgeschildert werden. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf den Alternativstrecken wurden deshalb bereits vor Baubeginn zahlreiche Optimierungsmaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel:

  • Lohmühle: Nutzung des Park- bzw. Baumstreifens auf beiden Seiten zur Schaffung einer zusätzlichen Spur, die für Linksabbieger in die entsprechenden Gewerbegrundstücke genutzt wird, um den Verkehrsfluss zwischen Lohmühlenteller und Schwartauer Allee zu verbessern
  • Holstentorplatz: Aufhebung des Geradeausfahrstreifens von der Willy-Brandt-Allee Richtung Possehlstraße zugunsten des zweispurigen Geradeausverkehrs in die Gegenrichtung Possehlstraße Richtung Willy-Brandt-Allee
  • Anpassung diverser Lichtsignalanlagen an die veränderten Verkehrsströme während der Baumaßnahme.

 

 

Beginn der Arbeiten zum Brückenneubau

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich in der ersten Märzwoche 2021 mit der Herstellung der Baustraße und der Zuwegung zum Gleisbereich begonnen. Während dieser Arbeiten wird mit minimalen Einschränkungen im Bereich der Konrad-Adenauer-Straße für den Verkehr gerechnet. Der Straßenverkehr auf der Fackenburger Allee/Schwartauer Allee bleibt davon unberührt.

Der Umbau des Knotenpunktes Fackenburger Allee/Schwartauer Allee für die Verkehrsführung stadtauswärts (östliches Teilbauwerk) wird voraussichtlich ab Mitte März 2021 erfolgen. Im Anschluss folgen die sogenannten Leichterungs- und Sicherungsarbeiten auf dem Bauwerk. Dazu gehören beispielsweise das Abfräsen der Beläge, das Errichten der Hilfs- und Tragkonstruktionen sowie das Aufstellen der Berührungsschutzwand beziehungsweise der Absturzsicherung. Der Trennschnitt der Brücke in den zwei Hälften, also in den stadtauswärts führenden, östlichen und stadteinwärts führenden, westlichen Teil, soll abschnittsweise ab Mai 2021 erfolgen.

 

 

Was kostet der Neubau?

Die Kosten für den Brückenneubau betragen insgesamt rund 28,2 Millionen Euro. Da die Brücke zur Überführung der Gleise notwendig ist, handelt es sich um eine sogenannte Kreuzungsmaßnahme nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz. Das heißt: Die Deutsche Bahn AG muss sich an den Baukosten beteiligen. Somit trägt die Hansestadt Lübeck 19,2 Millionen Euro, die Deutsche Bahn AG zahlt 9 Millionen Euro der Gesamtkosten. Außerdem hat die Hansestadt Lübeck einen Förderantrag beim Land gestellt – es wird von einer wahrscheinlichen Förderquote von mindestens 50 Prozent auf den von der Hansestadt Lübeck zu tragenden Anteil ausgegangen.

 

Zeitplan der Baumaßnahmen und Verkehrsführungen

Ertüchtigung der Lohmühle

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann wenden Sie sich gern per E-Mail an uns. Hierfür haben wir eine spezielle Adresse eingerichtet:
neue-bahnhofsbruecke@luebeck.de

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