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Boden

Wertvolles Naturgut

Als wesentlicher Bestandteil des Naturhaushaltes übernimmt der Boden wichtige Funktionen. So fungiert er als Wasser- und Kohlenstoffspeicher ebenso als Filter- und Abbaumedium für Schadstoffe. Auf diese Weise wird das Grundwasser vor Verunreinigungen geschützt. Boden ist unentbehrliche Produktionsgrundlage für die  Land- und Forstwirtschaft und gewinnt zunehmend für den Klimaschutz an Bedeutung. 

Der vom Menschen hervorgerufene Klimawandel, mit der einhergehenden Zunahme von Extremwetterereignissen, ist eine extreme Gefahr für  die natürlichen Bodenfunktionen. In Folge der direkten Einwirkungen des Menschen z. B. durch Flächenversiegelung oder den Eintrag von Schadstoffen auf oder in den Boden, kommt es zudem zu einer fortschreitenden Verringerung der Gesamtfläche mit natürlichen oder naturnahen Böden sowie der Entstehung schädlicher Untergrundverunreinigungen, den sogenannten Altlasten.

Der Schutz des Bodens ist als Objekt des Umweltschutzes rechtlich festgelegt, s. Bodenschutz. Darüber hinaus informiert das Landesministerium auf seiner Themenseite. Die Aufgaben und Maßnahmen lassen sich in vorsorgenden und nachsorgenden Bodenschutz unterteilen.

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