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Essbare Stadt Lübeck

natur. leben. vielfalt.

 „Stadtoasen“ zum Spielen und Dasein, wo Natur und gesundes Essen uns nähren, heilen und uns Kraft verleihen können ... : Seit Ende 2013, dem Startpunkt der Initiative „Essbare Stadt Lübeck“ im Rahmen der Zukunftswerkstatt „Leises und klimafreundliches Lübeck“, ist durch das Engagement von BürgerInnen, Vereinen und dem seit 2014 laufenden Forschungsprojekt „Regiobranding – Inwertsetzung von Kulturlandschaften“ so manch schöner Ort entstanden.
Jeder Ort spiegelt eine unterschiedliche inhaltliche Facette der Essbaren Stadt Lübeck wider. Schauen Sie gerne mal vorbei!

Die Essbare Stadt Lübeck, ein Projekt des Bereichs Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck, ist eine Plattform für Menschen, Initiativen und Vereine, die in ihrer Nachbarschaft kreativ und gemeinschaftlich Freiräume erschaffen.

Auf diese Weise entstehen, oft im Verein mit städtischen Partnern, vor der eigenen Haustür „Stadtoasen“, die wachsen dürfen: Für ein gutes Miteinander von Jung und Alt, für das Zusammenwachsen von Menschen verschiedener Nationen, zum Gesunden und Genießen, zum Teilen von Wissen um die biologische Erzeugung von Obst, Kräutern und anderen Lebensmitteln und zur Weitergabe bewährter nachhaltiger Kulturtechniken. Ein wesentliches Anliegen ist das gemeinsame Lernen über das eigene lustvolle Tätigsein und Naturerleben.
Allen Projekten liegt die Förderung einer bienen-, insekten- und wildtierfreundlichen Stadtnatur besonders am Herzen. Mittlerweile gibt es ein Netzwerk von über 30 einzelnen Projekten, die in verschiedenen Lübecker Stadtteilen und in der Landschaft angesiedelt sind.

Die Angebote der Essbaren Stadt Lübeck sind eine Einladung zum Hinschauen und –bei Interesse – zum Mitmachen. Sie richten sich an Erwachsene, besonders aber auch an Kinder in Stadtteilen, in denen nicht jede Familie einen eigenen Garten hat. Beim Imbiss auf der Wildblumenwiese erleben Kinder die „tierischen“ Bewohner der „Stadtoasen“, denn auch Hummeln, Schwebfliegen und Schmetterlinge machen in den bunten, gehaltvollen Blüten gerne Picknick. Ein selbst zubereiteter Blütensalat mit essbaren Kräutern und selbst angebautem Biogemüse macht Lust auf mehr Natur und eignet sich bestens, um kindgerecht die Zusammenhänge zwischen gesunden Lebensmitteln und biologisch vielfältigen Kulturlandschaften zu erklären. So manches Kind wird hier durch inspirierende Begleitung von NaturpädagogInnen zur Blumenfee und Insektenmutter, zum Vogelvater und zur ExpertIn für den Bau von Nisthilfen. So können die „Stadtoasen“ weiter wachsen, zum Beispiel auf dem eigenen Balkon, auf der Baumscheibe vor der eigenen Wohnung oder im eigenen Garten. Mit bestem Beispiel voran gehen Kinder der Schule Falkenfeld, die selber Hand anlegen und zusammen mit Erwachsenen ihren asphaltierten Schulhof in einen Naturhof mit essbaren Pflanzen verwandeln.

Der Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz unterstützt mit dem Projekt Essbare Stadt auch neue natur- und kulturkreative Projektideen. Er ist dabei behilflich, verfügbare Flächen zu finden, vernetzt Kompetenzen und Initiativen miteinander und fördert durch Öffentlichkeitsarbeit.
Die Essbare Stadt lebt jedoch in erster Linie davon, dass Menschen gemeinsam und selbstorganisiert aktiv werden, sich verfügbaren öffentlichen oder halböffentlichen Raum in ihrem eigenen Stadtteil aneignen und dort ihren Lebensort kreativ nutzen und verschönern.

Wir haben Ihnen 12 Thesen zur Essbaren Stadt Lübeck in 12 Projekten hier abrufbar dargestellt

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