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Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz (UNV)

Ein vielfältiges Aufgabengebiet zum Schutz allen Lebens in Lübeck

Von A wie Abfall bis Z wie Zerkarien im Badegewässer: Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz umfasst eine Vielfalt an Themen.
Übergeordnete Themenfelder sind Abfall und Altlasten, Arten- und Biotopschutz, Boden- und Gewässerschutz, umweltbezogenen Gesundheitsschutz, Klima- und Immissionsschutz, Landschaftsplanung und Naturerholung, sowie Verbraucherschutz und Tiergesundheit.

 

Aktuelles zum Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz

 

Ruhe für den Nachwuchs in Lübecker Wäldern

Stadtwald und Naturschutzbehörde bitten zum Schutz der Wildtiere um Rücksicht und Akzeptanz der Waldsperrungen

Im Winter, wenn es draußen nass und kalt ist, nutzen viele Lübecker:innen gerne den Schutz des Waldes zur Naherholung. Doch der Stadtwald ist auch Lebensraum vieler Tiere. Viele von ihnen befinden sich noch in der Winterruhe oder halten gar einen Winterschlaf. Andere beginnen trotz der niedrigen Temperaturen bereits mit der Paarung oder dem Nestbau.

Gerade in dieser Zeit sollten Elterntiere und Junge jedoch so wenig wie möglich gestört werden. Die Hansestadt Lübeck bittet daher alle Erholungssuchenden, namentlich Spaziergänger:innen, Jogger:innen, Fahrradfahrer:innen und Reiter:innen, durch ihr angepasstes Verhalten besondere Rücksicht zu nehmen. Zu den notwendigen Verhaltensregeln gehört auf den Wegen zu bleiben, keinen übermäßigen Lärm zu machen und Hunde an der Leine zu führen.

Sind es Arten der sogenannten roten Liste, also besonders seltene und gefährdete Arten, kann es nötig sein während der Fortpflanzungszeit Wege zu sperren. Sollten Sie, liebe Erholungssuchenden also auf eine solche Wegesperrung treffen, bitten wir um Verständnis! Tragen Sie mit Ihrem Verhalten zum Schutz der Tierwelt bei und erfreuen Sie sich im Sommer dann auf Ihren Spaziergängen an den zahlreichen Jungtieren.

 

 

Naturdenkmale in Lübeck – Broschüre stellt 10 besondere Schutzobjekte vor

Alte Bäume könnten Geschichten erzählen. Und damit die Ältesten und Schönsten unter ihnen möglichst lang erhalten bleiben, wurden sie 1980 per Verordnung unter Schutz gestellt. Auf 10 besondere Einzel- und Gruppenobjekte wird in Form der Broschüre Naturdenkmale in Lübeck (PDF) aufmerksam gemacht.
Mehr zum Thema finden Sie auf der Seite Naturdenkmale (ND), objektbezogen.

 

 

Landesverordnung untersagt das Verbrennen von Gartenabfällen

Das Verbrennen von Abfällen ist verboten, das gilt auch grundsätzlich für pflanzliche Abfälle. Pflanzliche Abfälle, wie sie z.B. in Hausgärten anfallen, müssen vollständig verwertet werden. Die für Schleswig-Holstein im Juni 2021 in Kraft getretenen Pflanzenabfallverordnung sieht lediglich Ausnahmen für Grundstücke im Außenbereich und die dort angefallenen pflanzlichen Abfälle vor (z.B. Knickholz). Hierfür besteht eine Anzeigepflicht gegenüber der unteren Abfallentsorgungsbehörde.
Alle wichtigen Hintergrundinformationen und einzuhaltende Maßnahmen erhalten Sie im Merkblatt zum Umgang mit Pflanzenabfällen im Garten (PDF)

 

 

Vorbeugende Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest

In der Gemeinde Niendorf im Kreis Nordwestmecklenburg wurde am 30.12.2021 in einem Hausgeflügelbestand der Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza festgestellt. Die in einem Umkreis von mindestens 10 km festgelegte Überwachungszone reicht in das Gebiet der Hansestadt Lübeck, und zwar nach Schlutup und nach St. Hubertus, hinein.
Für diese Bereiche ordnet die Hansestadt Lübeck in der „Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Überwachungszone zum Schutz gegen die Geflügelpest bei Hausgeflügel und anderen gehaltenen Vögeln“ gesonderte Schutzmaßnahmen an.

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine durch hochpathogene aviäre Influenzavirenausgelöste, anzeigepflichtige Tierseuche beim Geflügel und anderen empfänglichen Vögeln. Die Geflügelpest ist hochansteckend und führt zumeist zu schweren Störungen des Allgemeinbefindens mit Erkrankungs- und Todesraten von bis zu 100 Prozent. Kranke Tiere scheiden den Erreger massenhaft mit dem Kot sowie anderen Sekreten des Nasen-Rachen-Raums aus. Das Geflügelpestvirus wird durch direkten Tierkontakt, aber auch über die Luft, über Personen, kontaminierte Gegenstände, Gerätschaften, Transportbehälter, Verpackungsmaterialien rasch verbreitet. Auch Eier von infizierten Tieren können virushaltig sein.

Um weitere Einträge in Hausgeflügelbestände möglichst zu verhindern, wird außerdem für das gesamte Gebiet der Hansestadt Lübeck für alle Geflügelbestände die Aufstallung angeordnet.
Beide Allgemeinverfügungen gelten ab 31. Dezember 2021 bis auf weiteres.

Die Allgemeinverfügungen im Wortlaut:

Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Überwachungszone

Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung über die Anordnung der Aufstallung von Geflügel und anderen gehaltenen Vögeln

 

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