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Vier Stadttore gewährten Zugang

Holstentor und Burgtor noch heute erhalten

Die reiche und wohlhabende Hansestadt Lübeck sah sich im Laufe der Jahrhunderte genötigt, sich mit immer stärkeren Mauern und Befestigungsanlagen gegen Bedrohungen von außen zu schützen. Dabei erlaubten vier Stadttore den Zugang zur Stadt: das Burgtor im Norden, das Mühlentor im Süden, und das Holstentor im Westen. Nach Osten war die Stadt durch die aufgestaute Wakenitz geschützt. Hier führte das weniger martialische Hüxtertor aus der Stadt heraus.

Bis hin ins 19. Jahrhundert hatte die Hansestadt Lübeck noch vier Toranlagen. Heute sind als Überreste nur noch zwei von ihnen zu finden. 

Das Holstentor ("Holstein-Tor") ist das wohl bekannteste und bedeutendste erhaltene Stadttor des Spätmittelalters in Deutschland. Das Burgtor muss noch heute von jedem durchfahren oder durchlaufen werden, der sich der Altstadt von Norden her nähert.

 

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