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Hindenburgplatz

1933 benannt nach Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847–1934)

1933 benannt nach Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847–1934)Der Hindenburgplatz

Entstehung des Hindenburgplatzes

Die Verbindung der Travemünder Allee (damals „Israelsdorfer Allee“) mit dem Stadtpark entstand 1898 als Kaiser-Friedrich-Platz, benannt nach dem 1888 verstorbenen deutschen Kaiser Friedrich III. Nach der Ermordung von Reichsaußenminister Walther Rathenau (1922) durch rechtsextreme Gegner der Weimarer Republik beschloss die Lübecker Bürgerschaft als demokratische Geste die Umbenennung in Republikplatz.

Paul von Hindenburg (1847-1934)

Aufgrund militärischer Erfolge zu Beginn des Ersten Weltkriegs genoss Paul von Hindenburg als Oberbefehlshaber bei einem großen Teil des deutschen Volkes hohes Ansehen und Autorität („Hindenburg-Mythos“). HindenburgAufgrund militärischer Erfolge zu Beginn des Ersten Weltkriegs genoss Paul von Hindenburg als Oberbefehlshaber bei einem großen Teil des deutschen Volkes hohes Ansehen und Autorität („Hindenburg-Mythos“).

HindenburgAls Generalfeldmarschall bestimmte er seit 1916 zusammen mit Generalmajor Erich Ludendorff entscheidend die Kriegspolitik des Deutschen Reiches. Noch vor dem Ende des Weltkrieges war Hindenburg maßgeblich an der Entstehung Deutschland an Hindenburg als den „ruhmgekrönten Generalfeldmarschall des Krieges“ erinnern, aber auch an sein Mitwirken an der „Befreiung des deutschen Volkes von marxistischer Herrschaft, von dem roten Terror“, wie es in der Begründung hieß.

Umbenannt wurden außerdem der heutige Mühlentorplatz in Adolf-Hitler-Platz, der Friedrich-Ebert-Platz (Lindenplatz) in Danziger Freiheit und die Rathenaustraße in Bürgermeister-Neumann-Straße. 

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