Frauen in der Lübecker Geschichte

Wanderausstellung über Frauen und Frauenschicksale

Das Thema "Frauen in der Lübecker Geschichte" griff das Frauenbüro bereits 2005 publikumswirksam auf – mit der gleichnamigen Ausstellung, die damals im Burgkloster gezeigt wurde. 30 einzelne Frauen bzw. Frauenschicksale wurden hier präsentiert. Exemplarisch sollen diese Frauen die Bedeutung der Frauen für die Lübecker Geschichte und ihre Rolle in ihrer jeweiligen Zeit aufzeigen.

 

Querschnitt durch die Jahrhunderte

Die Ausstellung ist ein "Querschnitt" durch die Jahrhunderte, durch die Bildungs- und die sozialen Schichten und die Professionen von Frauen in und aus Lübeck. Sie soll ein Anstoß sein, eine Initiative für eine intensivere Auseinandersetzung mit den Frauen in der Lübecker Geschichte - und insbesondere auch mit der Würdigung ihrer Rolle und Bedeutung für die Lübecker Geschichte.

 

 

Anstoß zur Auseinandersetzung

Denn nicht nur heute lenken Frauen die Geschicke Lübecks wesentlich mit - sie taten dies schon immer - auf sichtbare und scheinbar unsichtbare Art und Weise.

Die Ausstellung ist so konzipiert, dass sie erweitert werden kann um weitere Frauen, die in Lübeck lebten und handelten. Sollten Sie Frauen vermissen, die sich ebenfalls in der Lübecker Geschichte verdient gemacht haben, laden wir Sie ein, mit uns die Ausstellung zu erweitern, zu vervollständigen - sie zu einem lebendigen und wachsenden Stück Frauengeschichte Lübecks zu machen!

 

 

Wanderausstellung zum Ausleihen

Nach der Ausstellungszeit 2005 im Kulturforum Burgkloster ging die Ausstellung auf Wanderschaft durch Schulen und Alten- und Pflegeheime in Lübeck. Die Ausstellungstafeln von 2005 hängen inzwischen dauerhaft in den zwei direkt benachbarten Schulen "Gewerbeschule II" (Parade 2) und Hanseschule (Dankwartsgrube 14-22) zu sehen. Dort können die Ausstellungen werktags zwischen 8 und 15 Uhr zu den üblichen Öffnungszeiten der Schulen besichtigt werden (Ferien sind Schließzeiten). Zur Ausstellung gibt es einen Katalog der im Frauenbüro der Hansestadt Lübeck, Fischstraße 1-3, erhältlich ist.

Jetzt neu:
Ausstellung „Frauen in der Lübecker Geschichte“ seit 2026 auf Roll-Ups erhältlich – und ausleihbar!

Mit Unterstützung der

  • Bluhme-Jebsen-Stiftung
  • Von Keller-Stiftung
  • Gemeinnützigen Sparkassenstiftung und des
  • Deutschen Verbandes Frau und Kultur, Gruppe Lübeck

konnte ein neues Format für die Ausstellung erstellt werden: die Ausstellung ist auf Roll-Ups leicht transportabel und auch in Teilen (nach Themen sortiert) ausleihbar:

  • 5 Tafeln: Alternative Lebensformen / Bewegungen / Minderheiten bzw. Verfolgte (1 - Beginen, 3 - Hexen, 4 - Dienstmagd und Kindsmörderin, 19 - Grünfeldt-Schwestern, 27 - Minna Klann)
  • 6 Tafeln: Politikerinnen / Frauenrechtlerinnen (14 - Elise Bartels, 23 - Dr. Elly Linden, 24 – Dr. Luise Klinsmann, 25 - Dr. Lena Ohnesorge, 26 - Bertha Wirtel, 30 – Ingeborg Sommer)
  • 6 Tafeln: Geschäftsfrauen / Unternehmerinnen/ Leiterinnen (2 - Gertrud Morneweg, 5 - Margaretha Jenisch, 9 - Roquette-Schwestern, 10 - Ida Hinckeldeyn, 20 - Bennata Otten, 29 – Dr. Elisabeth Haseloff,)
  • 8 Tafeln: Musikerinnen / Künstlerinnen / Kunsthandwerkerinnen / Schriftstellerinnen (7 - Luise Köster-Schlegel und Clara Hermann, 8 - Emmy Türk, 11 - Ida Boy-Ed, 12 - Esther Carlebach, 13 - Elisabeth Reuter, 18 - Maria Slavona, 21 - Anna Dräger-Mühlenpfordt, 28 - Alen Müller-Hellwig)
  • 5 Tafeln: Akademikerinnen / Medizinerinnen / Heilkundige (6 - Dorothea Rodde-Schlözer, 15 - Ernestine Karsten, 16 - Dr. Cornelia Schorer, 17 - Wilhelmine Carsten und Dr. Emilie Wiede-Focking, 22 - Dr. Emma Mathilde Kuntz-Evers,

 

 

Die Biografien der Lübeckerinnen

Beginen (12. - ca. 16. Jahrhundert)

Gertrud Morneweg
(13. Jahrhundert)

Hexen (16. - 18. Jahrhundert)

Dienstmagd und Kindsmörderin
(17. - 19. Jahrhundert)

Margaretha Elisabeth Jenisch (1763 - 1832)

Dr. Dorothea Rodde-Schlözer (1770 - 1825)

Luise Köster-Schlegel (1823 - 1905)
und Clara Hermann (1853 - 1931)

Emmy Türk (1834 - 1900)

Pauline, Clara und Amélie Roquette
(zwischen 1828 und 1918)

Ida Hinckeldeyn (1848 - 1898)

Ida Boy-Ed (1852 - 1928)

Esther Carlebach (1853 - 1920)

Elisabeth Reuter (1853 - 1903)

Elise Bartels (1862 - 1940)

Ernestine Karsten (1863 - 1944)

Dr. Cornelia Schorer (1863 - 1939)

Wilhelmine Karsten und Dr. Emilie Wiede-Focking
(19. / 20. Jahrhundert)

Maria Slavona (1865 - 1931)

Minna, Clara und Emma Grünfeldt
(zwischen 1876 und 1941)

Bennata Otten (1882 - 1955)

Anna Dräger-Mühlenpfordt (1887 - 1984)

Dr. Emma-Mathilde Kuntz-Evers
(1892 - 1984)

Dr. Elly Linden (1895 - 1987)

Dr. Luise Klinsmann
(1896 - 1964)

Dr. Lena Ohnesorge (1898 - 1987)

Berta Wirthel (1900 - 1979)

Minna Klann (1900 - 1941)

Alen Müller-Hellwig (1901 - 1993)

Dr. Elisabeth Haseloff (1914 - 1974)

Ingeborg Sommer (1923 - 2001)

 

 

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