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Ergebnisse der Online-Umfrage zu Angsträumen in Lübeck

Deutschland zählt zu den sichersten Ländern der Welt. Trotzdem mag es Orte geben, die Gefühle von Unsicherheit und /oder Ängste bei den Bürger:innen wecken. Dazu gehören z.B. dunkle Unterführungen, verlassene Haltestellen, stark verunreinigte oder unübersichtliche öffentliche Plätze.

Die Ursachen für Angst- oder Unsicherheitsgefühle können mannigfaltig sein und unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Jeder Mensch bewertet seine Umgebung somit nach seinen eigenen Empfindungen und Gefühlen.

Auch können bauliche Faktoren, unübersichtliche Parkwege oder Plätze z.B., bei der einen Person Angst auslösen und bei einer anderen Person als völlig unbedenklich empfunden werden.
Spärlich ausgeleuchtete Wege werden von einigen Menschen gemieden, andere haben keine Probleme, diese zu begehen.

Es ist folglich nicht möglich, „Angsträume“ allein durch objektive Kriterien festzulegen.
Vielmehr spielen hier die subjektiven Einschätzungen der einzelnen Personen eine entscheidende Rolle.

Um Erkenntnisse dazu zu erlangen, welche Bereiche in Lübeck als Angsträume wahrgenommen werden, wurden die Einwohner:innen online befragt.

An der Online-Umfrage zum Thema „Angsträume“, die vom Fachbereich Planen und Bauen und dem Bereich Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt Lübeck im Dezember 2020 durchgeführt wurde, haben sich insgesamt 454 Personen beteiligt. Da pro Person auch mehr als ein Angstraum genannt werden konnte, kamen rund 600 Meldungen zusammen.
Nach Abschluss der umfangreichen Auswertungsarbeiten kristallisierten sich 26 Angsträume heraus.

Pressemeldung vom 12.4.2021

Präsentation der Ergebnisse der Online-Umfrage (PDF)

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