ALLRIS - Auszug

10.11.2025 - 4.1 Mündlicher Bericht (5.651 GMHL) zur mdl. Anfrag...

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Wortprotokoll

Der stellvertretende Bereichsleiter und Abteilungsleiter für Technisches Gebäudemanagement des GMHL, Hr. Babendererde, berichtet zu den Sanierungsarbeiten im Treppenhausfoyer des Rathauses, die durch Korrosion (starke Rostschäden) in der Fußbodenebene, auf welchem das gesamte um 1888 eingebaute Eingangsfoyer steht, erforderlich geworden seien. Zur Behebung des Schadens müsse zunächst ein temporäres Traggerüst erstellt werden, um anschließend einen Austausch der im Fußboden liegenden Stahlträgerkonstruktion vorzunehmen. Die komplexen Arbeiten machten auch Rückbauten in angrenzenden Räumen erforderlich. Die Arbeiten auf der Nordseite des Rathauses sollen bis April 2026 erfolgen, anschließend folgt die Südseite des Rathauses. Ein Abschluss der Arbeiten wird in 2027 erwartet. 

 

[Anm. der Protokollführung: Die Präsentation ist diesem TOP als Anlage in Allris beigefügt.]

 

AM Burakowski kehrt um 17:35 Uhr in die Sitzung zurück.

 

Hr. Babendererde erklärt auf Nachfrage von AM Petereit den aufwendigen mechanischen Prozess des Stahlträger-Austausches. Bei der Umsetzung des komplexen Verfahrens habe man gemeinsam mit der Denkmalpflege eine gute und wirtschaftliche Lösung gefunden.

 

Die Frage von AM Ehrich zur voraussichtlichen Lebensdauer der neuen Stahlkonstruktion beantwortet Hr. Babendererde mit einer Schätzung von 140 Jahren. 

 

Zur Frage von AM Kreft, wann der marode Zustand der Stahlträger erkannt wurde, erläutert Hr. Babendererde, dass es regelhafte Verkehrssicherheits-Begehungen in allen Objekten der GMHL gebe, mit besonderem Fokus auf Sonderobjekten wie dem Rathaus. Hierbei würden die Arbeitsfelder Tragsicherheit, Brandschutz und technische Ausstattung geprüft. Nach dem Auszug des Pächters aus dem Rathauskeller wurde die Chance genutzt, umfassende Prüfungen der Tragsicherheit vorzunehmen. Nach Erkennen der Schadhaftigkeit des Stahlgerüsts sei im Zuge der Gefahrenabwehr umgehend gehandelt und eine umfangreichere Absicherung vorgenommen worden, um in Ruhe die nächsten Schritte planen zu können.

 

AM Wegner erkundigt sich, ob aktuell weiterhin nach einem neuen Pächter für den Rathauskeller gesucht werde oder der Prozess aufgrund der Sanierungsarbeiten gestoppt worden sei. Hr. Babendererde erklärt, dass er zu dieser Frage mangels Zuständigkeit keine verbindliche Aussage treffen kann. Der ursprünglich Plan, einem Pächter ab 2026 Baufreiheit zuzusichern, könne aber sicherlich nicht eingehalten werden, zumal es auch in anderen Räumen des Ratskellers erheblichen Sanierungsbedarf gebe.

 

AM Stolzenberg erkundigt sich, ob das schadhafte Tragwerk nur die Treppenanlage oder auch weitere Innenbereiche des Rathauses betreffe. Hr. Babendererde erklärt, dass auch Überprüfungen an der Achse zum Audienzsaal geplant seien, wo man aufgrund von Archivmaterial von weiteren Stahlträgerkonstruktionen wisse. Man hoffe, keine weiteren Schäden zu finden.

 

Es gibt keine weiteren Wortmeldungen. Der Vorsitzende bedankt sich für den Bericht.


 

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Anlagen

 

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