Veröffentlicht am 13.05.2026

„Feministischer Kompass – Kurs halten in antifeministischen Gewässern“

Bundeskonferenz kommunaler Gleichstellungsbeauftragter am in Lübeck

Zum Treffpunkt einer bundesweiten Fachkonferenz wird Lübeck am kommenden Montag: Unter dem Veranstaltungstitel „Feministischer Kompass – Kurs halten in antifeministischen Gewässern“ treffen sich rund 500 Expert:innen aus ganz Deutschland zum Thema „Geschlechtergerechtigkeit“ in der MUK.

Auf der 29. Bundeskonferenz am 18. und 19. Mai 2026 diskutieren kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Ministerinnen, Gleichstellungs-Expertinnen und weitere Gäste Strategien gegen Antifeminismus ebenso wie notwendige Strategien für eine Weiterentwicklung der Geschlechtergleichstellung.

„Die Bundeskonferenz verbindet Theorie und Praxis und ist für uns Gleichstellungsbeauftragte die wichtige Veranstaltung für Vernetzung und kollegialen Austausch. Ich freue mich sehr, das Lübeck diesmal Konferenzort ist und wir nicht nur unsere schöne Stadt, sondern insbesondere auch zeigen können, wo Lübeck bereits vielfach gelebte Gleichstellungspraxis hat – aber natürlich auch, wo Lübeck von anderen Kommunen in Sachen Gleichstellung lernen kann“, so Elke Sasse, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck und diesjährige Gastgeberin.

Zum Empfang am Sonntagabend begrüßt Bürgermeister Jan Lindenau die Gäste. Bei der offiziellen Eröffnung der Konferenz am Montagvormittag ist die schleswig-holsteinische Gleichstellungsministerin Aminata Touré vor Ort. Den Eröffnungsvortrag am Montag hält Judith Rahner, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrates.

Das zweitägige Tagungsprogramm umfasst Fachvorträge und 17 Fachforen; Infostände in der Rotunde der MUK vervollständigen die Konferenz. Am Ende des ersten Konferenztages werden die Konferenzteilnehmer:innen, begleitet von Lübeckerinnen, um 16.15 Uhr mit einer Frauendemonstration vor das Holstentor ziehen.

Weitere Infos sind online abrufbar unter www.gleichberechtigt.org/sites/default/files/2026-01/20260107_einladungsflyer_29._buko_in_lubeck_0.pdf   +++

Quelle: Frauenbüro