Veröffentlicht am 14.04.2026

Lebendbedingungen in der Republik Moldau

Vortrag am 23. April 2026 im Museum für Natur und Umwelt

Museum für Natur und Umwelt

Am Donnerstag, den 23. April 2026, veranstaltet das Museum für Natur und Umwelt um 19 Uhr in Kooperation mit dem Verein Geographie und Kulturen der Welt und dem Verein Yad Ruth einen Vortrag zu den aktuellen Lebensbedingungen in der Republik Moldau, dem ärmsten Land Europas. Referentin ist Gabriele Hannemann vom Verein Yad Ruth.

Der Staat Moldau entstand erst 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion und liegt zwischen der Ukraine und Rumänien. Ein Drittel der Menschen lebt unterhalb der Armutsgrenze, für viele Menschen ein ständiger Kampf ums Überleben. In ihrem Vortrag gibt Gabriele Hannemann eindrückliche Einblicke in die aktuellen Lebensbedingungen in der Republik Moldau. Zudem beleuchtet der Vortrag auch wichtige Eckpunkte des Holocaust in Moldau. Aktuell leben nur noch um die zehntausend Juden in Moldau, obwohl es vor dem Zweiten Weltkrieg eine große jüdische Gemeinde und ein blühendes jüdisches Leben gab.

Der Verein Yad Ruth e.V. betreibt seit 2005 eine Suppenküche in der Hauptstadt Chișinău und finanziert 9 Pflegerinnen.

Die Veranstaltung findet im Museum für Natur und Umwelt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; Spenden an den Verein sind willkommen.

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Quelle: Die Lübecker Museen