Veröffentlicht am 14.04.2026

Von 2D zu 3D – die Hansestadt digital neu erleben

Virtueller Stadtrundgang ermöglicht leichten Zugang zum urbanen Raum

Von 2D zu 3D – die Hansestadt digital neu erleben

Mit dem neuen dreidimensionalen (3D) Stadtmodell erweitert die Hansestadt Lübeck ihr digitales Angebot um eine innovative und zukunftsweisende Komponente. Bürger:innen, Besucher:innen und weitere Interessierte erhalten damit die Möglichkeit, unter www.luebeck.de/digitaleskulturwerk die Stadt digital und realitätsnah zu erkunden.

Das 3D-Modell ermöglicht es, Gebäude, Straßen und Plätze anschaulich darzustellen, Perspektiven flexibel zu wechseln, Ansichten zu vergrößern und sich virtuell durch die Stadt zu bewegen. Auf diese Weise wird der urbane Raum intuitiv erfahrbar und für unterschiedliche Zielgruppen noch leichter zugänglich.

„Mit dem 3D-Modell haben wir einen wichtigen Meilenstein im Rahmen des Digitalen Kulturwerks erreicht. Eine gute Basis für das digitale Kulturgedächtnis der Stadt“, freute sich Bürgermeister Jan Lindenau. „Die Kombination aus Mitteln der Possehl-Stiftung, Fördermitteln des Bundes aus dem Modellprojekt Smart Cities und kommunalen Mitteln der Hansestadt Lübeck konnte dazu beitragen, dass die Projektumsetzung qualitativ hochwertig sowie extrem effizient und nachhaltig gestaltet wurde”, so Bürgermeister Jan Lindenau weiter.

„Das 3D-Modell schafft eine leistungsfähige Grundlage für zahlreiche Anwendungsfelder, insbesondere die Förderung des gesellschaftlichen und kulturellen Diskurses im Rahmen der Stadtentwicklung“, ergänzte Dr. Stefan Ivens, Chief Digital Officer der Hansestadt Lübeck.

Das Digitale Kulturwerk verfolgt das Ziel, kulturelle Inhalte und Erlebnisse aus Stadt und Region digital zusammenzuführen, sichtbar zu machen und einem breiten Publikum nutzerfreundlich und zugänglicher bereitzustellen. Die Hansestadt geht den nächsten Schritt in Richtung digitale Zukunft: Geplant ist, die vorhandenen Luftbilder zu einem semantischen 3D-Stadtmodell nach dem Standard CityGML weiterzuentwickeln. Dieses intelligente digitale Abbild der Stadt ermöglicht es, Gebäude und Orte nicht nur geometrisch genau darzustellen, sondern sie auch mit weiterführenden Informationen zu verknüpfen und für eine moderne Kulturvermittlung nutzbar zu machen. So können neue Perspektiven auf Lübecks Welterbe entstehen: Etwa, wenn nachvollziehbar wird, aus welchen Kirchen Altäre des St. Annen-Museums stammen oder historische Fotografien punktgenau im Stadtraum verortet werden.

Das 3D-Modell der Hansestadt Lübeck ist online abrufbar unter www.luebeck.de/digitaleskulturwerk . Zudem finden sich hier auch die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Modell.

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