Veröffentlicht am 09.03.2026

Trends beim Suchtverhalten von Jugendlichen

Fachvortrag online zur Hamburger SCHULBUS-Studie am 18. März 2026

Wie und was konsumieren junge Menschen eigentlich wirklich – sowohl an Substanzen als auch an Medien? Und wie verändern sich Beziehungen dadurch? Niobe Osius, Referentin und Kriminologin bei SUCHT.HAMBURG stellt die Ergebnisse der Hamburger SCHULBUS-Studie aus dem November 2025 in ihrem Onlinevortrag am 18. März 2026 von 13.30 bis 15 Uhr vor.

Die Schüler:innen- und Lehrkräftebefragungen zum Umgang mit Suchtmitteln, die sogenannte Hamburger SCHULBUS-Studie, wird in ganz Hamburg und Bremen seit vielen Jahren bei Jugendlichen zwischen 14 bis 17 Jahren durchgeführt. Sie lässt auf das Ausmaß und die Entwicklung des Risikopotentials bezüglich des Konsums in einzelnen Schulstandorten schließen. Da sowohl die Jugendlichen als auch Lehrkräfte und Eltern befragt werden, lassen sich aus den Ergebnissen Zusammenhänge zwischen den Lebensbedingungen von Jugendlichen herstellen. Durch die direkte Rückvermittlung an die Schulen aber auch an die Jugendlichen, können Präventionsmaßnahmen und entsprechende Fortbildungsangebote für Fachkräfte gut abgestimmt werden.

Hamburg nutzt die Studie seit vielen Jahren, um die Fortbildungsakademie der Lehrkräfte, sowie Präventionsangebote und Suchthilfeeinrichtungen nach den Ergebnissen auszurichten. Diese Studie stellt ein sinnvolles Instrument der Beteiligung vieler involvierter Parteien dar und ist geeignet, Hemmnisse in der Auseinandersetzung mit dem Thema Konsum und Sucht abzubauen.

Trends zum Konsum können dabei, auch verglichen mit Zahlen zu Deutschlandweiten Studien, gezeigt werden. In der anschließenden Diskussion leiten werden wichtige Impulse für Lübeck abgeleitet.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und Interessierte aus dem Schulzusammenhang, Jugendhilfe, Prävention und Gesundheitsförderung. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an kinder-jugendschutz@luebeck.de anzumelden - der Zugangslink wird zeitnah versendet.

Die Veranstaltung wird durch die AG „Prävention im Kindes- und Jugendalter“ des Kommunalen Präventionsrates der Hansestadt Lübeck organisiert und durch den Offenen Kanal Schleswig-Holstein (OKSH) aus Mitteln des Landes Schleswig-Holstein gefördert.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „MedienErleben“ des Mediennetzwerk Lübeck.

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