Museum für Natur und Umwelt
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Am Freitag, 6. Februar 2026, veranstaltet der NABU Lübeck in Kooperation mit dem Museum für Natur und Umwelt um 17 Uhr einen öffentlichen Vortrag, in dem der Wasser- und Bodenverband (WBV) Schwartau seine Maßnahmen zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Verbandsgebiet vorstellt. Referent ist Johannes de Wall, Verbandsingenieur vom WBV Schwartau.
Der Wasser und Bodenverband (WBV) Schwartau ist nicht nur ein Gewässerunterhaltungsverband, sondern verfolgt auch zielgerichtet die naturnahe Entwicklung seiner Fließgewässer. Mit vielfältigen Maßnahmen setzt der Verband die europäische Wasserrahmenrichtlinie um, die den guten ökologischen Zustand beziehungsweise das gute ökologische Potential für alle Gewässer bis 2027 vorschreibt. Neben dem Leuchtturmprojekt „Auenprojekt Schwartau“ gibt es im Verbandsgebiet eine Vielzahl von Beispielen, wie der Interessensausgleich zwischen naturnaher Gewässerentwicklung und den Anforderungen einer modernen Kulturlandschaft gelingen kann. Der Vortrag zeigt auf, welche Defizite an den Gewässern des Verbandes bestehen und mit welchen Maßnahmen diese überwunden werden können. Dabei werden auch Restriktionen, Zuständigkeiten, die Organisationsstruktur und bewährte Methoden zur Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt.
Johannes de Wall studierte an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wasser- und Bodenmanagement (Umweltingenieurwesen) und Wasserwirtschaft im globalen Wandel und ist seit dem 1. August 2022 als Verbandsingenieur für den WBV Schwartau zuständig.
Die Veranstaltung findet im Museum für Natur und Umwelt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen finden sich online unter www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de/programm. +++
Quelle: Die Lübecker Museen
