Lübeck zur Weihnachtszeit
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Der Lübecker Weihnachtsmarkt erfreute sich auch in diesem Jahr wieder großer Beliebtheit. Der traditionelle Markt am Rathaus und in der Fußgängerzone Breite Straße, der Sternenwald auf dem Schrangen, das Wichtelwunderland und der Märchenwald am Fuße von St. Marien sind sogar noch bis zum 30. Dezember geöffnet. Das Hafenglühen am Drehbrückenplatz und der maritime Markt auf dem Koberg schließen bereits am 29. Dezember. Der Rockin’ Roncalli Weihnachtscircus am Holstentor präsentiert noch bis zum 6. Januar 2026 seine poetisch-rockige Show mit Artistik, Musik und Magie. Die geschätzte Besucher:innenzahl auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt 2025 liegt wie in den Vorjahren auch insgesamt zwischen 1,5 und 2 Millionen Besuchenden.
Eine vorläufige Bilanz der „Weihnachtsstadt des Nordens“ zieht Klaus Puschaddel, Aufsichtsratsvorsitzender der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM): „Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf des Lübecker Weihnachtsmarktes und ziehen gemeinsam mit den Schaustellenden und Standbetreibenden eine positive Bilanz. Wir freuen uns, dass die vorweihnachtliche Stimmung auf den Märkten der Innenstadt so friedlich und harmonisch war. Das ist angesichts der unruhigen Zeiten überall auf der Welt nicht selbstverständlich.“
Rund 70 Prozent Tages- und Übernachtungsgäste
Lübeck war in der Vorweihnachtszeit wieder ein gefragtes Reiseziel für Gäste aus dem In- und Ausland – hier vor allem aus Dänemark und Schweden. Rund 70 Prozent der Weihnachtsmarktbesucher:innen reisten als Tages- oder Übernachtungsgäste an. Ein besonderer Service für die Gäste, die an den gut besuchten Adventssamstagen mit dem Auto anreisten, war der Weihnachtsshuttle, der kostenlos von den PR-Parkplätzen in die Innenstadt und zurück pendelte. Auch viele Lübecker:innen zog es wieder auf ‚ihren‘ Weihnachtsmarkt, um sich mit der Familie oder dem Freundes- und Kolleg:innenkreis in gemütlicher Atmosphäre zu treffen und durch die insgesamt elf verschiedenen Weihnachtswelten zu bummeln. Generell galt für alle Besuchenden das Motto: ÖPNV first!
Die verstärkten Sicherheitsvorkehrungen, die in diesem Jahr erstmals an den Zugängen zu den Veranstaltungsflächen getroffen wurden, wurden von den Gästen positiv angenommen und auch die veränderte verkehrliche Situation aufgrund der Mühlentorbrückensperrung wurde insgesamt gut bewältigt. Die Sperrung der Zufahrt zur Altstadt durch das Burgtor hat den Koberg spürbar entlastet und trägt zur Aufenthaltsqualität auf dem Weihnachtsmarkt bei. Ein Flanieren vom Koberg bis zur Fußgängerzone Breite Straße ist dadurch – gerade zu den Hauptzeiten – möglich geworden. Der Weihnachtsmarkt insgesamt war wie jedes Jahr insbesondere an den Wochenenden gut besucht und konnte schätzungsweise an einem Adventswochenende rund 250.000 Gäste begrüßen. Damit erreichte die Gesamtzahl der Weihnachtsmarktbesucher:innen das Niveau der Vorjahre.
Umsatz ungefähr auf Höhe des Vorjahres
„Der dritte Adventssamstag in diesem Jahr war der umsatzstärkste Adventssamstag seit Einführung des Euro,“ erklärt Dieter Voss, Betreiber des Imbisses ‚Alte Kogge‘ auf dem Maritimen Weihnachtsmarkt auf dem Koberg. „Gleichwohl lag der Umsatz der Standbetreiber:innen insgesamt ungefähr auf der Höhe des Vorjahres und damit sind wir sehr zufrieden.“ Das Kaufverhalten sei generell in den letzten Jahren etwas zurückhaltender geworden, das gelte auch für den Weihnachtsmarktbesuch, so Voss. Ein Grund für die Standbetreiber:innen in den letzten Jahren, ihre Preise wohlüberlegt zu kalkulieren. Die stabile Preislage habe auch in diesem Jahre dazu beigetragen, dass die Besucher:innen ihr Geld ausgegeben haben wie in den Vorjahren auch.
Neue Angebote sorgten für noch mehr Erlebnis
Ein besonderes Augenmerk bei der Organisation des Weihnachtsmarktes lag in diesem Jahr erneut auf Nachhaltigkeit und Inklusion. Die öffentliche Weihnachtsbeleuchtung war wie schon in den Vorjahren mit stromsparenden LED-Lichterketten ausgestattet, die per Zeitschaltuhr täglich von 15.30 bis 23.00 Uhr eingeschaltet wurden. Eine neue barrierefreie WC-Anlage auf dem Koberg sowie neue Kabelbrücken im Veranstaltungsbereich erleichterten den Besuch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Zwei neue Minigolf-Bahnen im Wichtelwunderland auf dem Jakobikirchhof sorgten für noch mehr Spielspaß für Familien mit Kindern. Der neue Weihnachtsbecher präsentierte die sieben Türme der Lübecker Altstadt und war mit einem QR-Code versehen, der auf die Spendenaktion „Sieben Türme+“ hinwies. Ebenfalls neu war die Bandbreite der buchbaren Weihnachtserlebnisse von historischen Weihnachtsführungen über Schiffsfahrten mit dem Waffel-Dampfer bis zu weihnachtlichen Kanutouren zum Hafenglühen.
„Die Weihnachtsstadt des Nordens ist gelebte Markenidentität – ein Erlebnis, das weit über Glühwein und Lichterglanz hinausgeht. Lübeck steht damit für Authentizität, Qualität und positives Lebensgefühl. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Betreiber:innen und Partner:innen der Weihnachtskooperation für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und ihr unermüdliches Engagement für unsere Weihnachtsstadt“, erklärt LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas. „Wir freuen uns nun gemeinsam auf den nächsten Lübecker Weihnachtsmarkt vom 23. November bis 30. Dezember 2026!“+++
