Veröffentlicht am 15.03.2024

Stadt unterstützt Projekte gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung

Integrationsfonds der Hansestadt Lübeck 2024 - Bewerbungen ab sofort möglich

Auch in diesem Jahr werden wieder Maßnahmen zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung gefördert. Der von der Bürgerschaft beschlossene Lübecker Integrationsfonds ermöglicht die Anschubfinanzierung oder Gesamtförderung von Projekten, die der Umsetzung des Integrationskonzeptes der Hansestadt Lübeck dienen. Der Schwerpunkt soll in diesem Zusammenhang auf die Förderung der kulturellen Vielfalt in den Kulturprogrammen, im öffentlichen Raum und im städtischen Leben gesetzt werden.

Lübeck ist eine traditionell weltoffene Stadt und verfolgt mit dem Integrationskonzept unter anderem das Ziel, die Kultur der Offenheit und Toleranz zu pflegen, um damit Ausgrenzung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung ausdrücklich entgegen zu wirken. Im Jahr 2020 ist die Hansestadt Lübeck der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus beigetreten. Entsprechend soll das Integrationskonzept der Hansestadt Lübeck Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund eine gleichberechtigte Teilhabe an gesellschaftlich relevanten Themen, wie Bildung, Ausbildung oder Arbeit ermöglichen, sowie die Bedingungen für ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben von Menschen mit und ohne Flucht- oder Migrationshintergrund verbessern.

Seit 2017 wurden bereits über 90 Projekte von der ‚Steuerungsgruppe Integration‘ ausgewählt, die durch den Lübecker Integrationsfonds gefördert wurden.

Die Bandbreite der Projektthemen reichte von Fachtagen zu Alltagrassismus, Bildungsteilhabe durch digitales Deutsch-Training, Qualifizierungen zur Beratung von Familienzusammenführung bis hin zur medizinischen Versorgung von Menschen ohne Papiere. 

Träger, Vereine, Initiativen, aber auch Einzelpersonen können sich ab 14. März 2024 mit ihren Integrationsprojekten zur Umsetzung des Lübecker Integrationskonzeptes und zur Erfüllung des Aktionsplanes der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus, bei der ‚Stabsstelle Integration‘ der Hansestadt Lübeck bewerben. Es stehen 100.000,- Euro Fördermittel zur Verfügung.

Projektanträge können bis zum 22. April 2024 an die ‚Stabsstelle Integration‘ der Hansestadt Lübeck gerichtet werden.

An der Entscheidungsfindung für eine Förderung ist neben der Verwaltung die ‚Steuerungsgruppe Integration‘ beteiligt, die sich aus Delegierten aller in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen, des Forums für MigrantInnen, der Migrationsfachdienste und des sogenannten ‚Arbeitskreises Migration‘ zusammensetzt.  

Antragsunterlagen können in der ‚Stabsstelle Integration‘ der Hansestadt Lübeck, per Mail an integration@luebeck.de, unter dem Betreff ‚Lübecker Integrationsfonds‘, oder telefonisch unter der Rufnummer (0451) 122 - 1216 angefordert werden. +++