Donnerstag 26.05.2022 Text vorlesen (ReadSpeaker) Text vorlesen (ReadSpeaker) Suche Suche MenüSchließen

Veröffentlicht am 04.05.2022

Rita Süssmuth zu Gast in Lübeck: Parität jetzt!

Die ehemalige Bundestagspräsidentin besucht Lübeck am 12. Mai 2022

Auf Einladung des Lübecker Frauenbüros und des Willy-Brandt-Hauses Lübeck ist die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth am 12. Mai zu Gast im Europäischen Hansemuseum.

Eingeladen ist sie zu einer Lesung aus ihrem aktuellen Buch „Parität jetzt!“ (J.H.W. Dietz-Verlag, 2022) und einem daran anschließenden Gespräch, das die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck, Elke Sasse, gemeinsam mit Bettina Greiner, Leiterin des Willy-Brandt-Hauses, mit ihr führen werden.

Süssmuths Buch ist eine Streitschrift „wider die Ungleichheit von Frauen und Männern“, wie es im Untertitel heißt – und das ist, was die ehemalige Bundestagspräsidentin noch immer umtreibt. Nachdem Helmut Kohl sie 1985 als zweite Frau überhaupt in sein Kabinett holte, galt sie den einen als „Lovely Rita“ der Emanzipation. Bei anderen eckte die politische Seiteneinsteigerin mit ihrer fortschrittlichen Haltung in frauen- und gesellschaftspolitischen Fragen als unbequem und streitbar an. Süssmuths kämpferischer Liberalität ist auch der aufgeklärte Umgang mit der Immunschwäche HIV in der Bundesrepublik zu verdanken.

„Rita Süssmuth macht deutlich, wie dringend wir handeln müssen, wenn eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Männern und Frauen gelebte Realität werden soll“, erklärt Elke Sasse. „Es gibt in Deutschland nur wenige Frauen, die auf ein so langes Engagement für die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern zurückblicken können wie Rita Süssmuth“, ergänzt Bettina Greiner.

Parität jetzt!

Lesung und Gespräch mit Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D.
Donnerstag, 12. Mai 2022, 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr
Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich unter 0451 / 122 4250 oder veranstaltungen-luebeck@willy-brandt.de +++

Quelle: Das Frauenbüro