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Veröffentlicht am 19.11.2021

Führungen zur Kunst nach 1945 in Ost- und Westdeutschland

Veranstaltungen am 20. und 21. November 2021 zur Ausstellung „Perspektivwechsel“ in der Kunsthalle St. Annen

: Ulrich Hachulla, Junges Paar in der Straßenbahn, 1971 (19. November 2021)

Besucher:innen der Kunsthalle St. Annen können in gleich zwei Führungsangeboten die aktuelle Ausstellung „Perspektivwechsel“ am Sonnabend, 20. November, und am Sonntag, 21. November 2021, kennen lernen. Museumspädagogin Annette Klockmann beleuchtet im Format „MuseumsMomente“, welches am Sonnabend um 15 Uhr startet, in einer 90-minütigen Themenführung verschiedene Ausstellungsaspekte und bietet Zeit und Gelegenheit zum Austausch. Am Sonntag, 21. November, erhalten Besucher:innen ab 15 Uhr in einer Überblicksführung Einblicke in die Kunst in Ost- und Westdeutschland nach 1945.

In der Doppelausstellung „Perspektivwechsel“ werfen die Lübecker Kunsthalle St. Annen und die Kunsthalle Rostock nach 31 Jahren Deutsche Einheit einen gemeinsamen Blick auf die Entwicklung ihrer Sammlungen aus dem Zeitraum der innerdeutschen Teilung bis zur Gegenwart. Die Schau versammelt Gemälde, Grafiken, Plastiken und Installationen von über 90 Künstler:innen aus Ost und West, aus Norddeutschland und dem Ostseeraum. Der Dialog der unterschiedlichen künstlerischen Positionen ermöglicht es, Haltungen und Sehgewohnheiten in Frage zu stellen und eröffnet die Chance eines vertiefenden Austauschs. Gemeinsam lassen sich die Kunst und ihre Wahrnehmung in Ost- und Westdeutschland vor und nach 1990 sowie die Frage nach heutigen Grenzen und kulturellen oder politischen Barrieren diskutieren. Gegliedert wird die Ausstellung in beiden Häusern durch die Themenbereiche „Polaritäten“, „Parallelen“, „Brückenschlag und Austausch“, „Wiedervereinigung“ und „Gegenwart“, wobei die Kunsthalle St. Annen den Schwerpunkt vornehmlich auf die Gegensätze vor 1989, die Biennale der Ostseeländer, die individuellen Erwerbungswege zwischen Ost und West sowie auf künstlerische Positionen der Gegenwart aus den Beständen beider Häuser legt.

Die Teilnahme beträgt je Führung für Erwachsene 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, für Kinder 6,50 Euro. Eine Teilnahme ist unter den aktuellen Corona-Regelungen möglich. Dazu zählen die „2 G’s“, das Tragen eines Mundnasenschutzes sowie die Empfehlung der Einhaltung des Mindestabstands. Zur Überprüfung des Nachweises bei Personen über 16 Jahren ist ein amtlich gültiger Lichtbildausweis erforderlich. Aufgrund der begrenzten Teilnehmeranzahl ist eine telefonische Anmeldung an der Museumskasse unter 0451 - 1224137 notwendig.

Weitere Informationen unter www.kunsthalle-st-annen.de +++

Quelle: die Lübecker Museen