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Veröffentlicht am 05.11.2021

Landschaftspflegeverein und Landwege informieren über Naturschutz im Auftrag der Stadt Lübeck

Stadt schließt Budgetverträge mit externen Dienstleistern bis 2026

Gemeinsam für den Naturschutz: Michael Dufour-Ledoux, Vorsitzender des Vereins Landwege e.V., Birgit Hartmann, Leiterin des Bereichs Umwelt, Natur und Verbraucherschutz, Umweltsenator Ludger Hinsen, Matthias Braun, Vorsitzender des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e.V. (LPV), Sandra Wolf, Vorsitzende des Vereins Landwege e.V., Christoph Beckmann-Roden, Geschäftsführer des Jugend-Naturschutz-Hofes Ringstedtenhof des Landwege e.V.

Naturschutz wird als gesamtgesellschaftliche Aufgabe von verschiedenen Vereinen, Verbänden, der EU, dem Land und den Kommunen bearbeitet. Alle Beteiligten arbeiten hier eng zusammen. In der Hansestadt Lübeck bedeutet dies eine schon historisch gewachsene Kooperation mit Vereinen und Institutionen. Diese übernehmen im Auftrag der Hansestadt Lübeck unterschiedliche Aufgaben im Naturschutz, von der Bildungsarbeit bis hin zu Naturschutzpflegemaßnahmen.

Die Leistungen werden in sogenannten Budgetverträgen festgeschrieben. Senator Hinsen sowie Birgit Hartmann, Bereichsleiterin Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, unterzeichneten am 4. November 2021 die Verträge mit dem Vorsitzenden des Vereins Landwege e.V., Christoph Beckmann-Roden, sowie dem Vorsitzenden des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e.V. (LPV), Matthias Braun. Die getroffenen Vereinbarungen gelten bis 2026. Neben der fachlichen Beratung, der Durchführung gemeinsamer Projekte inklusive Finanzierung hat die Hansestadt mit dem LPV und Landwege eine kontinuierliche Förderung der Arbeit beschlossen.

„Die Verträge würdigen die herausragenden Leistungen unserer Partner in der Vergangenheit und weisen zugleich den Weg in die Zukunft. Sie schaffen Planungssicherheit für alle Beteiligten. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre einer konstruktiven Zusammenarbeit“, betont Senator Ludger Hinsen. „Die Verstetigung des Budgets erlaubt uns einen in die Zukunft gerichteten, vor allem aber auch verlässlichen pädagogischen Förderungsplan aufzustellen“, ergänzen übereinstimmend Beckmann-Roden und Braun.

Besonders in der Umweltbildung bestehen beim LPV und beim Landwege hervorragende Kompetenzen, die eine Naturschutzbehörde so nicht hat. Als externe Dienstleister der Hansestadt Lübeck unterstützen sie durch Ihre Arbeit die Verwirklichung der Naturschutzziele: Sie klären mit Hilfe ihren zahlreichen Angeboten auf allen Ebenen über die Bedeutung von Natur und Landschaft, über deren Bewirtschaftung und Nutzung sowie über die Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege auf und wecken das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Landschaft.

Im Rahmen ihrer Tätigkeiten betreiben beide Vereine eine Kindertagesstätte, betreuen Schutzgebiete und setzen in Absprache mit der Umweltbehörde Naturschutzpflegemaßnahmen um. Dabei ist der LPV insbesondere auf dem Priwall und am Dummersdorfer Ufer aktiv, während Landwege sich mit dem Ringstedtenhof auf ihren Flächen engagiert und nachhaltige ökologische Landwirtschaft betreibt.

Der Bereich Umwelt, Natur und Verbraucherschutz informiert über die Themen des Umwelt- und Naturschutzes online unter www.luebeck.de, koordiniert die Öffentlichkeitsarbeit und erstellt Informationsmaterial zu den einzelnen Themen. Dabei wird eng mit dem Haupt- und Ehrenamt zusammengearbeitet, die zu den Erziehungs-, Bildungs- und Informationsträgern gehören. Hierzu zählen beispielsweise der Bereich Schule und Sport, das Museum für Natur und Umwelt, Hanseobst, den zahlreichen Projektträgern der Essbaren Stadt und viele andere. +++