Samstag 25.09.2021 Text vorlesen (ReadSpeaker) Text vorlesen (ReadSpeaker) Suche Suche MenüSchließen

Veröffentlicht am 08.09.2021

Verein der Freunde der Museen unterstützt St. Annen-Museum mit 72.800 Euro

Für die Finanzierung der neuen Sonderausstellung „Cranach – Kemmer – Lübeck. Meistermaler zwischen Renaissance und Reformation“, welche am Sonnabend, 23. Oktober eröffnet wird

Das St. Annen-Museum kann sich aktuell über eine großzügige Spende freuen: Der Verein der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck unterstützt das Haus mit 72.800 Euro bei der Finanzierung der neuen Sonderausstellung „Cranach – Kemmer – Lübeck. Meistermaler zwischen Renaissance und Reformation“, die am Sonnabend, 23. Oktober 2021 eröffnet wird. Die feierliche Spendenübergabe erfolgte heute vom Vorstandsvorsitzenden Christian Kroeger an die Leiterin des St. Annen-Museums Dr. Dagmar Täube.

„Wir sind überwältigt vom Engagement unserer Freunde des St. Annen-Museums“, verkündet Täube. „Ihre großzügige Spende ist für uns eine wichtige finanzielle Stütze für die kommende Ausstellung und eine Bestätigung aus den Reihen der Lübecker Bürger:innen.“ Das Besondere an der Spende des Vereins der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte ist ihre bürgerschaftliche, spontane Unterstützung. Nur wenige Wochen, nachdem der Vorstand den Spendenaufruf Euro in seinen Mitgliederkreisen gestartet hatte, war der Betrag von 72.800 Euro bereits gesammelt worden. Diese herausragende Leistung der ehrenamtlichen Kunstförder:innen wurde heute durch die feierliche Übergabe der Spende vom Vorstandsvorsitzenden Christian Kroeger an das Museum markiert. „Diese wichtige Ausstellung liegt uns sehr am Herzen und wir wissen um die hohen Kosten, die ein solches Projekt verursacht“, so Christian Kroeger. „Es ist uns ein echtes Anliegen, diese Arbeit zu unterstützen“.

Als Kuratorin der Sonderausstellung „Cranach - Kemmer - Lübeck. Meistermaler zwischen Renaissance und Reformation“ konnte Täube neben den Freunden zudem dreizehn weitere Stiftungen aus Lübeck, Bremen, Kiel und Berlin begeistern. „Wo immer ich um finanzielle Unterstützung gebeten habe, bin ich auf offenes und engagiertes Interesse gestoßen,“ erklärt sie, „auch wenn ich zuweilen ein zweites Mal anklopfen musste, um alle anfallenden Kosten rund um Katalog, Versicherung, Technik und Transport zu sichern“. Es sei eine große Hilfe gewesen, auf diesen Rückhalt zählen zu können. „Nur in der gemeinsamen Kraftanstrengung aller konnte dieses finanziell ambitionierte Projekt realisiert werden und die beteiligten Stifter neben den Freunden der Museen liest sich wie das Who’s Who der Stiftungen in Lübeck und darüber hinaus“, bestätigt auch Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Leitender Direktor der LÜBECKER MUSEEN.

1980 gründeten fünfzehn Lübecker Bürger:innen den Verein der Freunde der Museen für Kunst und Kulturgeschichte e.V. Der Verein mit derzeit 402 Mitgliedern fördert die Lübecker Kunstmuseen seitdem mit Spenden und Beiträgen. Eine ganze Reihe von Kunstwerken konnten nur so für die LÜBECKER MUSEEN erworben und viele Projekte der Häuser nur mithilfe des Vereins umgesetzt werden. Besonders an diesem Freundeskreis ist, dass er sich nicht den gewandelten Aufgaben eines Museumsvereins entzieht und auch dort effizient unterstützt, wo es nach außen nicht gleich sichtbar ist, wie etwa bei der Einstellung der ersten Museumsvolontär:innen oder der Einhausung der Skulpturen des Puppenhofes. Aktuell fördert der Verein zusammen mit der Possehl-Stiftung auch eine halbe Restauratorenstelle für zwei Jahre. „Wir sind sehr glücklich über diese wirkungsvolle Zusammenarbeit“ sind sich Wißkirchen und Täube einig+++

Quelle: Die Lübecker Museen