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Veröffentlicht am 20.07.2021

Babel21: Museum trifft Performance in der Kulturwerft Gollan

Live-Premiere am Freitag, 23. Juli, in der Kulturwerft Gollan

Performer:innen als menschliche Bibliothek

Babel21 ist eine immersive, lebendige Installation, die der Vielfalt von sexuellen Identitäten, Gedanken und Wünschen nachgeht und ihr dabei eine individuelle und intime Begegnung zwischen zwei menschlichen Körpern zugrunde legt. In Zusammenarbeit mit Dr. Lars Früh[1]sorge, dem Leiter der Völkerkundesammlung Lübeck, feiert diese frei begehbare Installation im Rahmen der Ausstellung „Sex und Vorurteil“ am Freitag, 23. Juli, von 17 bis 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Kulturwerft Gollan ihre Premiere. Der Eintrott ist frei, ein Durchgang dauert etwa 15 Minuten.

Die Installation beschäftigt sich anhand der biblischen Geschichte des Turmbaus zu Babel sowie Jorge Borges‘ Kurzgeschichte „Die Bibliothek von Babel“ mit der Diversität des menschlichen Sexualverhaltens, die lange Zeit als unnatürlich bis krankhaft beschrieben wurde, und versucht, neue Wege aufzuzeigen, Verständnis für das Andere zu erlangen, das Gegenüber auf Augenhöhe wahrzunehmen.

Zwischen Performer:innen, die wie in der Zeit eingefroren im leeren Raum schweben, erleben die Zuschauer:innen ein individuelles Hörspiel, dass sie durch die Installation führt und Einblicke gewährt, die sonst verborgen bleiben.

Babel21 – eine Performance in Zusammenarbeit mit der Völkerkundesammlung Lübeck, gefördert durch das Kulturfunke-Programm der Possehl-Stiftung Lübeck

·         Regie: Levin Handschuh

·         Installation: Jens Friedrich & Merle Finke

·         Künstlerische Mitarbeit: Eve Fuchs

·         Wissenschaftliche Betreuung: Dr. Lars Frühsorge

·         Performance: XelK-Kollektiv

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Quelle: Die Lübecker Museen