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Veröffentlicht am 16.04.2020

Piraterie-Ausstellung bis Juli verlängert

Bis zur Wiedereröffnung ist das Europäische Hansemuseum digital präsent

 

Die Sonderausstellung „Störtebeker & Konsorten“ im Europäischen Hansemuseum ist bis voraussichtlich 26. Juli 2020, verlängert. Die Museumsleitung reagiert auf Nachfragen zahlreicher interessierter Gäste. Der Termin für eine Wiedereröffnung wird gesondert bekanntgegeben.

 

Die Sonderausstellung über Piraterie zur Hansezeit und in der Moderne wäre mit Sonntag, 19. April 2020, beendet gewesen. Viele Gäste hatten jedoch durch die Schließung nicht die Möglichkeit, „Störtebeker & Konsorten – Piraten der Hansezeit?“ zu besuchen. So haben die Kuratorin und Leitung  im Europäischen Hansemuseum alle Hebel für eine Verlängerung in Bewegung gesetzt. Dafür galt es etwa, bei den Leihgebern der Exponate um eine freundliche Ausweitung der Leihdauer zu bitten. Die Verlängerung bis Sonntag, 26. Juli 2020 wurde nun bestätigt.

 

Das Team des Europäischen Hansemuseums hat die Ausstellung „Störtebeker & Konsorten – Piraten der Hansezeit?“ zusammen mit einem internationalen wissenschaftlichen Team konzipiert. Für den Teil der modernen Piraterie stand die Bundespolizei See als Beratung zur Seite. Die Sonderausstellung wirft Fragen auf: Zum Beispiel wird die Legende um den vermeintlichen Seehelden „Klaus“ Störtebeker zur Diskussion gestellt. Entstanden ist der Mythos im Zug einer eher phantasievollen Ausschmückung in der Chronik des Mönchs Hermann Korner im Burgkloster, am heutigen Standort des Museums.

 

Bis zur Wiedereröffnung ist das Europäische Hansemuseum digital präsent. Neben Live-Führungen und Videovorträgen hat das Team nun ein neues Serienformat auf Youtube gestartet: „How I Met The Hanse“. In der ersten Staffel stellen Mitarbeitende in Videogesprächen Kriminalfälle der Seefahrt vor. Eine Übersicht findet sich auf der Webseite: www.hansemuseum.eu/museumsbesuch. +++

 

Quelle: Europäisches Hansemuseum