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Veröffentlicht am 30.03.2020

Stadt legt Wildblumenwiesen als Nahrungsquelle für Insekten an

Blühende Natur in diversen Grünanlagen für Bienen, Hummeln & Co

 

Auch in diesem Jahr legt der Bereich Stadtgrün und Verkehr weitere Blühwiesen in den Lübecker Grünanlagen an. Damit setzt sich eine Tradition fort, denn schon in den vergangenen Jahren wurden die Stadteingänge und Parkanlagen mit Wildblumenwiesen verschönert. Diese Blühwiesen sehen nicht nur schön aus, sie sind auch Nahrungsquelle für viele Bienen- und Hummelarten und bieten auch anderen Insekten Nahrung und Heimat.

 

Schwerpunkte sind in diesem Jahr der Gustav-Radbruchplatz, die Grünanlage Eschenburgstraße (beim neuen Radweg), der Drägerpark in St. Gertrud, die Grünanlage Krähenteich (ehem. Drogentreff) in der Innenstadt und die Grünanlage Brandenbaumer Landstraße hinter dem Seniorenheim in Eichholz. Weitere Flächen befinden sich in Travemünde und auf dem Friedhof Vorwerk.

 

Der Bereich Stadtgrün und Verkehr setzt dabei überwiegend auf nachhaltige, mehrjährige Saatgutmischungen aus regionaler Herkunft. Die in den vergangenen Jahren angelegten Flächen überzeugen fast ausnahmslos durch eine natürliche Blütenvielfalt und ein stabiles Wachstum, sodass der Bereich Stadtgrün und Verkehr hier von einer Erfolgsgeschichte spricht.

 

Die Auswahl der unterschiedlichen Wildblumensaaten erfolgt vornehmlich nach den Standortgegebenheiten und diese sind auch im Stadtgebiet sehr variabel. Auf einigen Flächen werden für den bunten Start noch ein paar einjährige Blühpflanzen hinzugegeben. Im Laufe der Jahre entwickeln sich die Flächen aber selbstständig und die Stadtgärtner:innen müssen nur relativ wenig eingreifen. So entwickelt sich über die Jahre eine standortgerechte Wildblumenpflanzung und ein vielfältiges, großes Nahrungsangebot für unsere Stadtbienen.+++