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Veröffentlicht am 17.03.2020

Buddenbrookhaus konnte Erstausgaben und Briefe erwerben

Originalausgabe der „Buddenbrooks“ aus dem Jahre 1901 schließt essentielle Lücke

Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters, konnte das Buddenbrookhaus im Jahr 2019 wieder zahlreiche wertvolle Briefe und Erstausgaben für sein Archiv ankaufen. Es wurden unter anderem die Erstausgaben von Thomas Manns „Tristan. Sechs Novellen“ (1903), „Wälsungenblut“, illustrierte Ausgabe des Phantasus-Verlags von 1921, „Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ (1937) sowie fünf Briefe von Maria „Mimi“ Kanová an ihren Ehemann Heinrich Mann aus dem Jahre 1914 und ein Brief von Arthur Schnitzler an Heinrich Mann vom 29. August 1918 erworben.

Ganz aktuell ging durch einen Ankauf zudem noch ein lang gehegter Traum von Museumsleiterin Dr. Birte Lipinski und Archivleiterin Britta Dittmann in Erfüllung – ab sofort ist im Archiv des Buddenbrookhauses nun endlich auch eine Originalausgabe der „Buddenbrooks“ aus dem Jahre 1901 zu finden. Damit konnte eine essentielle Lücke im Bestand geschlossen werden.

Dass das Archiv weiter wächst, freut auch Prof. Dr. Wißkirchen, Leitender Direktor der LÜBECKER MUSEEN: „Es macht deutlich, dass das Buddenbrookhaus nicht nur ein Literaturmuseum, sondern gleichermaßen auch ein Ort des Sammelns und der Wissenschaft ist.“

Das Archiv ist für die Dauer des Umbaus ausgelagert. Archivalien können aber nach rechtzeitiger vorheriger Anmeldung zu wissenschaftlichen Zwecken eingesehen bzw. als Scan abgerufen werden. Die Originalausgabe der „Buddenbrooks“ wird nach der Neueröffnung des Buddenbrookhauses voraussichtlich im Jahre 2023 fester Bestandteil der Dauerausstellung sein. +++

Quelle: Die Lübecker Museen