Veröffentlicht am 29.02.2016

Jahrestagung der Heinrich Mann-Gesellschaft im Buddenbrookhaus

Am 12. und 13. März sind Interessierte Zuhörer herzlich Willkommen - Karten ab vier Euro

Um neue Dokumente und Perspektiven der Heinrich Mann-Forschung geht es bei der Jahrestagung der Heinrich Mann-Gesellschaft, die am 12. und 13. März im Buddenbrookhaus in Lübeck stattfindet. Sie wird am Samstag, 12. März um 14 Uhr von Prof. Dr. Ariane Martin, Mainz, eröffnet.

Im Februar 2015 hat das Buddenbrookhaus ein Konvolut von 435 Manuskriptentwürfen, Briefen und Briefkarten aus dem Besitz der Enkel Heinrich Manns für das Archiv ankaufen können. Das größtenteils unbekannte Material aus den Jahren 1891 bis 1949 hat inhaltlich einen Schwerpunkt auf Familienkorrespondenz (Julia Mann, Ines Schmied, Maria Kanova-Mann) und auf Briefen von Freunden und Kollegen aus dem künstlerischen Bereich (Arthur Schnitzler, Max Oppenheimer, Felix Salten). Es zeigt, wie nahe familiärer Alltag, Zeitgeschichte sowie die Literatur in Heinrich Manns Schreiben beieinander liegen. Im Rahmen der Tagung wird im Buddenbrookhaus die Ausstellung Hand/Werk eröffnet, die ausgewählte Schriftstücke aus diesem Konvolut zeigt. Bernhard Veitenheimer wird in einem Vortrag einzelne Autographen analysieren. Einen Blick auf Heinrich Mann im Dokumentarfilm der Weimarer Republik wirft Ariane Martin (mit Filmvorführung). In weiteren Vorträgen von Wolfgang Klein und Volker Riedel werden Heinrich Manns Einstellung zum Krieg und zur „Judenfrage“ erläutert.

Das gesamte Programm der Tagung ist zu finden unter http://heinrich-mann-gesellschaft.de/de/137/jahrestagung-2016.html.

Bei der Tagung sind interessierte Zuhörer ohne Anmeldung willkommen. Eine Tagungskarte kostet 12 Euro, eine Tageskarte 6 Euro, Einzelvorträge 4 Euro. +++