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Veröffentlicht am 23.01.2015

Eröffnungsfeier zur Sonderausstellung „War eigentlich ein schönes...“

Donnerstag, 29. Januar 2015, um 19 Uhr in der St. Jakobi Kirche zu Lübeck – Grass liest

Am 30. Januar jährt sich der Untergang der „Wilhelm Gustloff“ zum 70. Mal. Bei der größten Katastrophe der Seefahrtsgeschichte verloren mehr als 9000 Menschen ihr Leben.

Am kommenden Donnerstag, 29. Januar, wird im Günter Grass-Haus in Lübeck die Ausstellung „War eigentlich ein schönes Schiff...“ eröffnet. Sie zeigt, wie Günter Grass das Ereignis in seiner 2002 erschienenen Novelle „Im Krebsgang“ verarbeitete. Sie präsentiert außerdem Reflexionen über den Untergang der „Wilhelm Gustloff“ von zeitgenössischen Künstlern aus Polen, Russland, Deutschland und Schweden.

Die Eröffnungsfeier findet in der St. Jakobi Kirche zu Lübeck statt. Günter Grass wird aus seinem Werk lesen, der schwedische Botschafter Staffan Carlsson wird im Rahmen der Vernissage sprechen. Neben der Kuratoren Jörg-Philipp Thomsa, Iwona Bigos, Tatjana Dübbel und Martin Schibli werden die Künstler Magnus Petersson (SE), Jonas Dahm (SE), Jörg Herold (DE), Hubert Czerepok (PL) und Anna Stellar (PL) anwesend sein. Auch Überlebende der Katastrophe werden an der Feier und dem anschließenden Empfang im Grass-Haus teilnehmen.

Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro / 6 Euro.

Kartenreservierung telefonisch unter (0451) 122-4230 oder per Mail: info@grass-haus.de +++