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Veröffentlicht am 22.01.2013

Vortrag: „Die chinesische Seidenstraße“

FU Berlin-Professor spricht am Donnerstag, 24. Januar 2013, im Naturkundemuseum

Die Seidenstraße gilt als eine der ältesten Handelsrouten der Welt. Die erste Karawane soll etwa um das Jahr 100 vor Christus mit Seidenstoffen von Chinas alter Hauptstadt Chang'an in Richtung Mittelmeer gestartet sein. Gehandelt wurde nicht nur mit Seide, sondern auch mit Jade, Keramik, Gewürzen, Gold und Glas. Neben Händlern nutzten Missionare und Pilger die Route - und trieben die Verbreitung der Religionen voran.

Am Donnerstag, 24. Januar, findet im Museum für Natur und Umwelt der Vortrag „Die chinesische Seidenstraße – Kreuzung der Kulturen und jahrhundertealtes Handelsnetzwerk“ statt. Prof. Dr. Kreutzmann von der Freien Universität Berlin beleuchtet die Bedeutung der chinesischen Seidenstraße in der Vergangenheit ebenso wie aktuelle Entwicklungen. Die Seidenstraße verbindet als Verkehrs- und Handelsweg Europa und Asien und steht als Symbol für Jahrhunderte langen Austausch von Ideen, Religionen, Sprachen und Gütern. Der Vortrag ist eine Veranstaltung der Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde zu Lübeck in Kooperation mit dem Museum für Natur und Umwelt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. +++