Veröffentlicht am 04.02.2008

Weitere acht Millionen Euro für Lübecker Hafen

Land fördert die Elektrifizierung der Hafenbahn und den Ausbau des Skandinavienkais

Doppelter Schub für den Lübecker Hafen: Mit einer ersten Mastaufstellung hat Wirtschaftsminister Dietrich Austermann am Montag, 4. Februar 2008, den offiziellen Startschuss für die Bauarbeiten zur Elektrifizierung der Lübecker Hafenbahn gegeben und damit die Weichen zum Anschluss des Hafens an das elektrifizierte Netz der DB AG gestellt. Das Land fördert das Acht-Millionen-Projekt mit 5,5 Millionen Euro. Zugleich übergab der Minister einen Förderbescheid über 2,24 Millionen Euro zum weiteren Ausbau des Lübecker Skandinavienkais, dessen Erweiterung allein in den letzten vier Jahren vom Land mit rund. 14 Millionen Euro unterstützt wurde. Insgesamt sind in dieser Zeit Fördermittel über 20 Millionen Euro für die Häfen der Hansestadt bewilligt worden.

Wie Austermann sagte, werde mit der Elektrifizierung in Zukunft vor allem das zeit- und kostenträchtige Umspannen der Züge im Rangierbahnhof Maschen reduziert. „Die prognostizierten Güterverkehrszuwächse erfordern alle Anstrengungen, die Schiene als Verkehrsträger zu stärken. Die Fortführung der Elektrifizierung bis in den Hafenbereich ist ein wichtiger Beitrag dafür, der gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Hafens steigert“, so der Minister. Die Elektrifizierung der Hafenbahn soll – ebenso wie die Elektrifizierung der Strecke Lübeck-Travemünde - bis Ende 2008 abgeschlossen sein.

Für den Aufbau eines Güterverkehrszentrums hat das Land die Gleisanlagen im Vorwerker Hafen und Nordlandkai mit 4,4 Millionen Euro gefördert. Dazu gehören nach den Worten von Austermann auch die jetzt mit 2,24 Millionen Euro vom Land geförderten Umbauarbeiten am Skandinavienkai. Damit werden bis Ende 2009 die vorhandenen Hafenflächen am Skandinavienkai um sieben Hektar erweitert. Austermann: „An unserem massiven Engagement in der Hansestadt wird deutlich, dass das Land auch weiterhin seinen Beitrag dazu leisten wird, dass der Lübecker Hafen seine besondere Bedeutung als Tor zum Ostseeraum behält und ausbauen kann. In den nächsten Jahren dürfte der Umschlag in allen deutschen Häfen weiter kräftig wachsen – darauf bereiten wir uns rechtzeitig vor.“

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