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B-Plan für Villeroy & Boch-Center wird rechtskräftig

Veröffentlicht am 22.12.2003

B-Plan für Villeroy & Boch-Center wird rechtskräftig

B-Plan für Villeroy & Boch-Center wird rechtskräftig

031021L 2003-12-22

Der Bebauungsplan 27.52.00 „Dänischburger Landstraße/ Schäferkamp“ wird am Mittwoch, 24. Dezember 2003, rechtskräftig. Wie der Bereich Stadtentwicklung der Hansestadt Lübeck jetzt mitteilt, überplant der Bebauungsplan das Betriebsgelände der Firma Villeroy & Boch (V & B) im Stadtteil Dänischburg. Er schafft die bauleitplanerischen Voraussetzungen für den Erhalt des gewerblich genutzten Teilbereiches für die am Standort Dänischburg verbleibende Produktion der Firma V & B und für die freigewordenen Konversionsflächen, um dort die Ansiedlung eines „Kompetenz-Centers Bau“ zu ermöglichen und ergänzende „Entertainment-Einrichtungen“ unterzubringen (SO1). Außerdem ermöglicht der B-Plan die Ansiedlung eines Hotels (SO2) sowie die Ansiedlung eines Baumarktes (SO3).

In dem als „SO1“ ausgewiesenen Bereich können auf einer Ausstellungs- und Verkaufsfläche von insgesamt zulässigen 30 000 Quadratmetern spezielle Sortimente rund um das Thema „Bauen & Wohnen“ angeboten werden. Daneben sind zusätzlich ergänzende Freizeit- und gastronomische Nutzungen zulässig. Von der zulässigen Gesamtfläche von 30 000 Quadratmeter Ausstellungs- und Verkaufsfläche sollen maximal 5 000 Quadratmeter für V & B-eigene, überwiegend keramische Produkte, im eigens dafür zu planenden „House of Villeroy & Boch“, entstehen. Die neue Betriebsform „House of Villeroy & Boch“ – eine Mischung aus Einkaufen, Information und Freizeitgestaltung rund um das Thema „Bad- und Tischkultur“ – soll einen wesentlichen Kernbereich des SO1 bilden. Das Angebot eines Hotelstandortes ist als ergänzender Baustein für das Bau- und Kompetenz-Center gedacht.

Die Einschränkung der Sortimente im SO1 auf das Thema „Bauen & Wohnen“, führt zu einer themenbezogenen Spezialisierung des Einkaufszentrums und damit zu einer Vergrößerung des Einzugsbereiches über die Region des Oberzentrums Lübeck hinaus. Somit ist mit einer Stärkung des Oberzentrums Lübeck zu rechnen; ohne daß mehr als unwesentliche Auswirkungen auf die bestehenden Einzelhandelszentren in Lübeck und den Nachbarkommunen zu erwarten sind. Die verkehrsgünstige Lage ermöglicht es, daß in einem Einzugsgebiet von 15 Minuten Fahrtzeit 300 000 Menschen, innerhalb eines Radius von 80 Minuten Fahrzeit sogar rund 7,5 Millionen Menschen dieses Center erreichen können. Zu den potentiellen Besuchern des Centers gezählt werden können auch die zahlreichen Touristen aus der Region. +++