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Saxe begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur A 20

Veröffentlicht am 31.01.2002

Saxe begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur A 20

Saxe begrüßt Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur A 20

020093R 2002-01-31

Die Ostseeautobahn 20 kann weitergebaut werden. Heute mittag hat das Bundesverwaltungsgericht in Berlin entschieden, daß die Wakenitz mit einer 300 Meter langen Brücke überquert werden darf und kein Tunnel gebaut werden muß, wie Naturschützer gefordert hatten.

Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe zeigte sich äußerst zufrieden mit dem Urteil: “Damit ist jetzt die letzte Hürde genommen. Erst durch den jetzt möglichen Lückenschluß zwischen Lübeck und Schönberg wird die A 20 ihrer Bedeutung als europäisches Verkehrsprojekt gerecht. Der Weiterbau der A 20 ist auch ein weiterer wichtiger Schritt zur inneren Vereinigung von Ost und West. Deshalb freue ich mich für meine Amtskollegen in Mecklenburg-Vorpommern, für die der Weiterbau der A 20 von existenzieller Bedeutung im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist. Hiervon wird auch Lübeck profitieren. Mein besonderer Dank gilt in dieser Stunde aber vor allem Wirtschaftsminister Bernd Rohwer, der unermüdlich und mit großem Engagement den Weiterbau vorangetrieben hat. Ohne seinen großen persönlichen Einsatz wären wir jetzt noch längst nicht so weit. Lübeck sagt deshalb danke, Herr Minister!”

Mit der Fertigstellung des noch fehlenden Autobahnabschnitts wird im Spätsommer 2004 gerechnet. Saxe erwartet, daß die ab 2005 durchgängig von Szczecin (Stettin) bis Lübeck befahrbare 342 Kilometer lange Ostseeautobahn dem Wirtschaftsstandort Lübeck neue Impulse geben wird: “Mit der A 1 und der A 20 verfügt Lübeck dann, neben dem Hafen, den Bahnverbindungen, dem Flughafen und dem Elbe-Lübeck-Kanal, über eine sehr gute Verkehrsinfrastruktur. Damit haben wir beste Voraussetzungen für mehr Wachstum und Beschäftigung.” +++