ALLRIS - Vorlage

Antwort auf Anfrage öffentlich - VO/2026/14970-01

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Beratungsfolge

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Anlass:

Anfrage des AM Daniel Kerlin (FDP) zur Nutzung einer Kita-App in den städtischen Kindertageseinrichtungen (VO/2026/14970):

Wird aktuell in den Städtischen Kindertageseinrichtungen eine Kita-App genutzt?

 Falls nein:

  • Warum nicht ?
  • ist eine Einführung geplant?
  • Welche Punkte stehen aktuell  einer Einführung im Weg?
  • Auf welchem Wegen findet aktuell die Kommunikation mit den Eltern statt?
    • bei Meldung von Abwesenheiten  des Kindes (Krankheiten, Urlaub, etc,)
    • bei kurzfristigen Gruppenschliessungen bzw. Betreuungseinschränkungen in der Einrichtung.
    • allgemeine Informationen (meldepflichtige Krankheiten, Termine etc.) an die Eltern?

 

Beantwortung:

Wird aktuell in den Städtischen Kindertageseinrichtungen eine Kita-App genutzt?

Nein, in den städtischen Kindertageseinrichtungen wird keine Kita-App genutzt.

Warum nicht?

Bisher ist der Markt noch sehr unübersichtlich, die Erfahrungen mit den verschiedenen Kita-Apps uneinheitlich und mit teilweise erheblichen Kosten verbunden (siehe Übersicht in der Anlage)

 

Ist eine Einführung geplant?

Die Einführung einer App ist zu keinem konkreten Zeitpunkt geplant, allerdings aus den in der Anfrage beschriebenen Gründen, sinnvoll und zeitgemäß. 

Welche Punkte stehen aktuell einer Einführung im Weg?

Ein zentraler Punkt ist die Finanzierung einer Kita-App, die mit jährlichen Kosten für sehr unterschiedliche Basispakete von 12.000 bis 62.000 € angegeben werden.

Für die städtischen Kindertageseinrichtungen müsste ein Vergabeverfahren mit Mindestanforderungen angestoßen werden, um dann die passende App zu finden. Durch den Austausch mit einigen Trägern, die Kita-Apps nutzen, werden Erfahrungen und Anforderungen sichtbar.

Die städtischen Kindertageseinrichtungen sind noch nicht mit WLAN ausgestattet, so dass es bei einer Nutzung von Tabletts / Handys zu extra Kosten für Sim-Karten kommen würde. 

Auf welchen Wegen findet aktuell die Kommunikation mit den Eltern statt?

o bei Meldung von Abwesenheiten des Kindes (Krankheiten, Urlaub, etc.)

Die Abwesenheit der Kinder wird mündlich, per Telefon oder Mail von den Eltern mitgeteilt.

o bei kurzfristigen Gruppenschließungen bzw. Betreuungseinschränkungen in der Einrichtung.

Kurzfristige oder ungeplante Einschränkungen der Betreuung werden in der Regel durch Mails und „Eltern-Informationsketten“ bekanntgegeben, in einigen Fällen auch per Telefon.

o allgemeine Informationen (meldepflichtige Krankheiten, Termine etc.) an die Eltern?

In allen städtischen Kindertageseinrichtungen wird die Onlineplattform "TaskCard" für Informationen zu Mittagessen, Terminen, Schließzeiten, Informationen zu Krankheiten etc. genutzt. Dort werden auch Fotos zu aktuellen pädagogischen Themen, Projekten oder Veranstaltungen gezeigt oder dokumentiert. In einigen Kitas nutzen die Elternvertretungen die TaskCard für Informationen an die Eltern.

Die TaskCard wird über einen QR-Code generiert. Die Pflege der Inhalte wird von der Kita-Leitung sichergestellt.

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Anlagen

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