ALLRIS - Vorlage

Anfrage eines Bürgerschaftsmitgliedes - VO/2025/14628-02

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Es wird um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen gebeten

1. Wie viele barrierefreie sowie wie viele rollstuhlgerechte Wohnungen befinden sich derzeit auf

städtischen Flächen sowie bei Wohnbauprojekten der TRAVE mbH in Planung, im Bau oder

bereits realisiert?

2. Welchen Anteil machen barrierefreie sowie rollstuhlgerechte Wohnungen am stadtweit

erfassten Wohnungsbestand aus?

3. Wie viele Personen stehen aktuell auf der Warteliste für barrierefreie sowie rollstuhlgerechte

Wohnungen im Bereich Soziale Sicherung / Team Wohnungsvermittlung

4. Wie erfolgt die Vergabe barrierefreier sowie rollstuhlgerechter Wohnungen (Verfahren,

Kriterien, Priorisierung und Zuständigkeiten)?

5. Wie viele Vermittlungen in barrierefreie sowie rollstuhlgerechte Wohnungen konnten im letzten

Jahr realisiert werden und wie lange warten Betroffene durchschnittlich auf eine geeignete

Wohnung, jeweils getrennt nach beiden Wohnformen?

6. Welche Strategien oder Förderprogramme bestehen, um den Anteil barrierefreier sowie

insbesondere rollstuhlgerechter Wohnungen künftig deutlich zu erhöhen?
 

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Der Bericht Wohnungsmarktstrategie enthält wertvolle Ansätze zur Förderung barrierefreien Wohnens, die der Beirat ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig muss betont werden, dass barrierefrei nicht automatisch rollstuhlgerecht bedeutet. Wohnungen, die wirklich für Rollstuhlnutzerinnen und -nutzer geeignet sind, stellen deutlich höhere Anforderungen an Bewegungsflächen, Türbreiten, Sanitärbereiche, Erschließung und Stellplätze.

Die Nachfrage nach barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen in Lübeck steigt kontinuierlich. Viele Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Behinderungen haben Schwierigkeiten, geeigneten Wohnraum zu finden.
 

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