ALLRIS - Vorlage

Anfrage eines Bürgerschaftsmitgliedes - VO/2025/13888

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag


Wie kann den Seglervereinen die Möglichkeit eingeräumt werden, den in der Ostsee aufgesammelten Müll künftig kostenfrei zu entsorgen?  


 

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Mitglieder von Seglervereinen in Lübeck fischen auf ihren Segeltouren zum Teil erhebliche Mengen an alten Fischernetzen, Plastik, zerbrochene schwimmende Reste von Fahrwassertonnen, Fischerei-Markierungsbojen, Reste von Festmacherleinen etc. und weiteren Unrat aus der Trave / Ostsee und füllen diesen in ihrem Verein in die Abfall-Behälter.

Dadurch entsteht ein höheres Abfallaufkommen, die zusätzlichen Entleerungskosten müssen durch die Vereinsmitglieder getragen werden. Dies führt dazu, dass sich viele Vereinsmitglieder fragen, ob sie zukünftig weiter so verfahren sollen, denn sie werden indirekt dafür durch höhere Abfallgebühren bestraft.

 

Vor dem Hintergrund der Einführung des Konzepts Meeresschutzstadt, der Vorgaben des Umweltministeriums SH zum Schutz der Ostsee, der Gefährdung der Biodiversität durch Abfälle im Meer sowie den Vorgaben des „Helsinki-Abkommens“ der Ostsee-Anrainer Staaten (Kosten Befreiung für Abfälle aus dem Meer) sollte Lübeck dafür Sorge tragen, dass die Abfälle aus Trave und Ostsee kostenfrei entsorgt werden können.

 


 

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