ALLRIS - Vorlage

Antrag eines Ausschussmitgliedes - VO/2020/08734-02

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Der Bericht wird als Zwischenbericht zur Kenntnis genommen.

 

Der Aktionsplan wird mit nachfolgender Zielsetzung konkretisiert:

 

-die Sichtbarkeit der Vielfalt jüdischen Lebens in Lübeck fördern

-das Öffentliche Problembewusstsein schärfen

-einen Aktionsfonds gegen Antisemitismus ermöglichen, d. h. Umsetzung

und Finanzierung von themenspezifischen wissenschaftlichen und

nstlerischen Forschungsprojekten, Weiterbildung von Pädagoginnen und

dagogen, Lehrenden sowie Ausweitung der Bildungsangebote,

insbesondere auf den außerschulischen Bereich, Betroffenenberatung und Mobilisierung

gegen Antisemitismus

 

Der Aktionsplan soll folgende Handlungsfelder berücksichtigen:

 

-Perspektiven, der in Lübeck lebenden Juden und Jüdinnen

-Jüdisches Leben in Lübeck

-Benennung von Handlungsfeldern für die Prävention von Antisemitismus

und Förderung der Vielfalt jüdischen Lebens

-Bildung, Ausbildung, Forschung, Kultur und Sport

-Erinnerungskultur


 

Beschlusstext zur Bekanntgabe im öffentlichen Teil:

(nur bei nichtöffentlichen Vorlage

 


 

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In den Aktionsplan zur Bekämpfung des Antisemitismus, ist als eine

systematische Handlungsaufforderung für die Lübecker Verwaltung und

Zivilgesellschaft zu verstehen.

Die Verhütung und Bekämpfung aller Formen von Antisemitismus soll als

grundlegende Verantwortung und als aktive Zukunftsgestaltung begriffen

werden. Deshalb soll es sich bei dem Aktionsplan nicht um ein abgeschlossenes

Konzept handeln, sondern um einen kontinuierlichen Prozess, der von allem von

den beteiligten Akteuren und Akteurinnen der Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft

getragen werden muss.

 

In den Aktionsplan sollen u. a. Erkenntnisse einfließen, die aus bereits

vorhandenen und erprobten Maßnahmen und Aktionsplänen gegen

Antisemitismus (u.a. Aktionsplan gegen Antisemitismus - Handlungsstrategien für

die Prävention von Antisemitismus der Landeshauptstadt München) resultieren.

Grundlage für den Aktionsplan soll eine Studie zu Antisemitismus und jüdischem

Leben in Lübeck sein. Der Aktionsplan soll in Absprache mit den jüdischen

Gemeinden, Jugend-, Sport-, Bildungs- und Kultureinrichtungen erarbeitet

werden. In ihn sollen sowohl Initiativen und Maßnahmen der Verwaltung und

Stadtgesellschaft gegen Antisemitismus einfließen

 
 

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