ALLRIS - Vorlage

Antrag eines Ausschussmitgliedes - VO/2020/08892

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Die Verwaltung möge bis zur nächsten Sitzung des Bauausschusses berichten, welche Straßen verkehrsberuhigt werden sollten, damit Menschen auf engen Gehwegen bei Begegnungen, den gebotenen Mindestabstand von 1,50 m einhalten können, ohne auf die Straßenfahrbahn ausweichen zu müssen.

Außerdem möge die Verwaltung in Wohngebieten kurzfristig Spielstraßen einrichten. Vorschläge von Anwohner*innen sind hierbei zu berücksichtgen.


 

 

 

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Die SPD hat in einer Pressemitteilung mehr verkehrsberuhigte Straßen gefordert, insbesondere dort, wo Gehwege zu schmal sind, um den gebotenen Mindestabstand einhalten zu können. Dies begrüßen und unterstützen wir ausdrücklich. Wir brauchen zusätzlich jedoch auch dringend mehr Spielstraßen. Viele Kinder werden durch die Corona-Pandemie bis auf weiteres nicht in den Kindergarten und die Schule gehen dürfen. Wer keinen Garten oder andere Möglichkeiten hat, Kindern sicheren Raum zum Spielen zu ermöglichen, weiß wie schwierig es ist, die Jüngsten in ihrem Bewegungsdrang zu bändigen. Kinder aber brauchen Bewegung für ein gesundes Aufwachsen. In Wohnungen und auch Häusern ist Bewegung nur äußerst begrenzt möglich – insbesondere, wenn Eltern zusätzlich aufgrund von Kita- und Schulschließung zu 100% im Home-Office arbeiten müssen. Eltern sollten der Verwaltung Vorschläge machen können und auch die Verwaltung sollte parallel schauen, in welchen Straßen der motorisierte Verkehr zugunsten der Kinder zu reduzieren ist. Nach kurzer Prüfung muss es sehr schnell zur Umsetzung kommen. Berlin zeigt uns derzeit, dass temporäre Spielstraßen leicht realisierbar sind..

 

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