ALLRIS - Vorlage

Antrag der Fraktion Die Unabhängigen - VO/2021/10079-01

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

 Die Verwaltung wird beauftragt:

1.  zusätzlich zum Ferienpass kostenfreie und niedrigschwellige Angebote für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen: z. B. geöffnete Sportanlagen der Sportvereine, zusätzliche Angebote der Sportvereine z.B. Fußballcamp, Handballwoche, Möglichkeiten für Beachvolleyball, Öffnen der Schwimmbäder für Schwimmkurse, Ausbau der Schwimmkurse in den Freibädern.

Neben den Sportangeboten gilt es zu bedenken: Deutschkurse für Migranten, Verkehrserziehung, Erste Hilfe-Kurse, Angebote von Museen und Theatern, in Uni und TH, Angebote von Externen z.B. Musik-, Kunst-, Sprach- und Tanzschulen, Nachhilfeinstitute, Exeo e.V., Kletterparks und -hallen), Nachhilfe in Schulen in Ferienbetreuung integrieren.

Um für zusätzliches Personal zu sorgen, können Studierende und ggf. ehrenamtliche Helfer mit einbezogen werden.

2.   Feriengutscheine für Kinder und Jugendliche einzuführen  (z. B. mittels Gutscheinen z.B. 2 x 50 Euro - entweder für einen Kurs für 100 Euro oder 2 Kurse (Juli/August/Oktober).

3.  Kurzfristig dafür zu sorgen, dass der Ferienpass und Ferienfahrten und die o.g. Zusatzangebote sowie die Feriengutscheine aktiv an die Kinder und in die Familien getragen werden (z. B. durch Sportlehrer, Schulsozialarbeiter, Jugendamt, Stadtmütter, Nachbarschaftsbüros). Die Beteiligten sollen gebeten werden, Familien zu informieren und Hilfestellung beim Anmelden und bei der Inanspruchnahme der Angebote zu leisten.

4.  Die Kosten für die Ferienbetreuung in den Grundschulen zu übernehmen und die Ferienbetreuung für alle Kinder zu ermöglichen, sodass viele Familien eine Teilnahmemöglichkeit bekommen und keine zusätzliche finanzielle Belastung haben.
 

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 Immer lauter werden die Stimmen der Kinder- und Jugendärzte, die die politische Vernachssigung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie kritisieren. Bei den Kindern sind u.a. psychische Erkrankungen, eine starke Gewichtszunahme und sehr erhöhter Medienkonsum und das Verlernen der deutschen Sprache festzustellen. Daher ist dringend dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder und Jugendlichen mindestens in den Sommerferien möglichst viele unbeschwerte Tage und Erlebnisse genießen können. Auch sollen die Eltern entlastet werden, auch finanziell. Die Stadt übernimmt die anfallenden Kosten z.B. aus den Bundesmitteln oder aus dem Coronafond.

Im Ferienpass werden tolle Angebote gemacht, die in den meisten Fällen viel günstiger sind als freie Angebote. Allerdings sollen Familien, denen das Einkommen unter Corona weggebrochen ist, die in Kurzarbeit sind, oder erschöpft vom Homeoffice und Homeschooling nicht von den Angeboten ausgeschlossen werden. Hier ist eine Kostenübernahme oder Zuschuss von der Stadt zusätzlich zu dem Aktivpass nötig.

 

Beispiel: In Heidelberg erhalten z.B. Kinder aus finanziell schwächer gestellten Familien 3 Feriengutscheine mit 110 Euro)
 

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