ALLRIS - Auszug

25.04.2023 - 5.1 BW 60 Sandbergbrücke: Abbruch und Herstellung e...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Der Vorsitzende weist auf die geänderte Beschlussfassung des Bauausschusses zu dieser Vorlage hin.

 

AM Dr. Flasbarth schlägt vor, das Schreiben der Verwaltung an die Mitglieder des Bauausschusses als Beschlussvorschlag zu übernehmen.

 

Es schließt sich eine Diskussion zum weiteren Verfahren an, an der sich mehrfach der Vorsitzende, Herr Bürgermeister Lindenau, mehrfach AM Dr. Flasbarth und AM Reinhardt beteiligen. Der Vorsitzende weist auf die Regelungen für Anträge in der Geschäftsordnung hin. Herr Bürgermeister Lindenau stellt klar, dass die Verwaltung keine Anträge für Fraktionen formulieren würde.

 

Zu der geänderten Beschlussempfehlung sprechen AM Flasbarth, der nach einer Einschätzung der finanziellen Auswirkungen fragt, AM Lötsch, der sich für die Beschlussempfehlung des Bauausschusses ausspricht und AM Lehrke, der sich nach dem zeitlichen Mehraufwand erkundigt.

 

Herr Lindenau teilt mit, dass augenscheinlich von deutlichen Kostensteigerungen auszugehen sei und es auch zu einer zeitlichen Verzögerung kommen würde.

 

Der Vorsitzende lässt über den Beschlussvorschlag in der Fassung des Bauausschusses abstimmen:
 

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Beschluss:


Das Projekt „BW 060 Sandbergbrücke: Abbruch und Herstellung eines niveaugleichen Knotenpunktes“ wird freigegeben.

 

Die VO/2022/11646 wird wie folgt geändert und beschlossen:

 

Das Projekt „BW 60 Sandbergbrücke“ wird freigegeben mit folgenden Maßnahmen:

 

Es ist ein Verkehrsknoten zu planen, der insgesamt eine Verkehrsqualität der Stufe C für alle Verkehre aufweist, für die Haupt- Verkehrsrelation mindestens eine Verkehrsqualität der Stufe B. Der ÖPNV und der Fahrradverkehr sollen erleichtert und beschleunigt werden.

 

Das bedeutet im Einzelnen:

 

1.1    Ersatz der alten Brücke mit vierspuriger Unterführung durch eine neue Brücke mit zweispuriger Unterführung für den KfZ- Verkehr, insbesondere ÖPNV.

 

1.2    Die direkte Verbindung zwischen Heiligen- Geist- Kamp und der Travemünder Allee (Fahrrichtung Travemünde) bleibt erhalten.

 

1.3    Die Anbindung der Straße „ Am Waldsaum“ ist zu berücksichtigen. Das künftige Wohnquartier Volksfestplatz soll über die Travemünder Allee erreichbar sein.

 

1.4    Eine 2- oder 3- Spurigkeit der Travemünder Allee zwischen Sandberg und der Adolfstraße ist zu prüfen und ggf. in der Planung zu berücksichtigen.

 

1.5    Fortführung des Zwei- Richtung- Radwegs in der Travemünder Allee über den Sandberg hinaus.

 

1.6    Der Bau einer neuen Brücke auf der Friedhofseite mit Unterführung gemäß ERA als Teilmaßnahme des geplanten Radschnellwegs Moisling- Travemünde wird geprüft. Hierzu ist das Votum des Runden Tisch Radverkehr einzuholen.

 

1.7    Höhengleiche Übergänge über die B75 an den Bushaltestellen Zeppelinstraße und Jungborn sind zu prüfen. Die Bushaltestelle Zeppelinstraße soll barrierefrei ausgestaltet werden mit einer ebenerdigen Straßenquerung.

 

1.8    Die Ergebnisse der noch ausstehenden Beratungen der Lübecker Bürgerschaft zum Teilgutachten Straßenbahn im Rahmen des künftigen Verkehrsentwicklungsplans sind ggf. zu berücksichtigen.


 

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Abstimmungsergebnis

 

einstimmige Annahme

 

einstimmige Ablehnung

 

Ja-Stimmen

12

Nein-Stimmen

3

Enthaltungen

 

Kenntnisnahme

 

Vertagung

 

Ohne Votum

 


 

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Anlagen zur Vorlage

 

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