ALLRIS - Auszug

10.01.2022 - 5.1 Freiwillige Restitution von Objekten aus der Vö...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Vor Eintritt in die Tagesordnung wurden die Beschlussvorlage unter TOP 5.1, der dazugehörige Antrag unter TOP 5.1.1, die Anfrage unter TOP 5.1.2 und deren Beantwortung unter TOP 5.1.3 vorgezogen und im Anschluss an TOP 3.1 behandelt.

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass Hr. Prof. Dr. Wißkirchen in die Thematik einleiten wird und auch jeweils eine fachkundige Erklärung der beiden geladenen Gäste, Fr. Richter und Fr. Prof. Dr. Kastorff-Viehmann, zu TOP 5.1 gehört werden sollte. Der Vorsitzende bittet um Erteilung des Rederechtes für Fr. Richter und Fr. Prof. Dr. Kastorff-Viehmann. Der Ausschuss stimmt der Worterteilung einstimmig zu.

Nach Erläuterung der Beschlussvorlage zum Thema Freiwillige Restitution durch Hr. Prof. Dr. Wißkirchen geben jeweils Fr. Richter, vertretend für die Gemeinnützige, und Fr. Prof. Dr. Kastorff-Viehmann, vertretend für die Gesellschaft für Geographie und Völkerkunde, zum Beratungsgegenstand eine Erklärung ab.

 

Es sprechen und diskutieren im weiteren Verlauf AM Feldhoff, AM Hansen, AM Dr. Junghans, AM Möller, AM Petereit, AM Schedel, AM Steffen, der Vorsitzende, Fr. Senatorin Frank und Hr. Prof. Dr. Wißkirchen zum Umgang mit Objekten aus kolonialem Kontext, die unter zweifelhaften Umständen in die Hansestadt Lübeck gelangt sind, heute u.a. in der Völkerkundesammlung aufbewahrt und nach erfolgter Untersuchung der Provenienz nun freiwillig an ihre Herkunftsorte zurückgegeben werden sollen.

AM Feldhoff und AM Schedel beantragen jeweils die Vertagung der Beratung zu TOP 5.1 mit der Begründung, dass die Vorlage aus ihrer Sicht diskussionswürdig sei und die Frage der Beteiligung erörtert werden sollte. Der Vorsitzende lässt über die Vertagungsanträge abstimmen:

 

Der Ausschussr Kultur und Denkmalpflege stimmt mehrheitlich (8 Ja-Stimmen und 7 Nein-Stimmen) der Vertagung der Beratung zu TOP 5.1 zu.

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Beschluss:

 

1. Der Bürgermeister wird beauftragt, den Nationalmuseen der Länder Namibia und Äquatorialguinea die Restitution der 26 in der Anlage 2 näher bezeichneten Objekte aus kolonialen Kontexten, die durch fragwürdige Erwerbsumstände in die Völkerkundesammlung gelangt sind, freiwillig anzubieten.

 

2. Sofern die afrikanischen Museen das Angebot annehmen, wird die Restitution durch die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck in Abstimmung mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, dem Auswärtigen Amt und den Botschaften der Länder umgesetzt.

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Abstimmungsergebnis

 

einstimmige Annahme

 

einstimmige Ablehnung

 

Ja-Stimmen

 

Nein-Stimmen

 

Enthaltungen

 

Kenntnisnahme

 

Vertagung

x

Ohne Votum

 


 

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Anlagen zur Vorlage

 

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