ALLRIS - Auszug

06.05.2019 - 5.3.16 FDP: Antrag zur Entwicklung eines flächendecken...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Antrag:

Experten des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) gehen davon aus, dass ein Viertel aller vor 1994 errichteten, umgebauten oder sanierten Gebäude mit asbesthaltigen Bauprodukten belastet sind. Das sind ein Fünftel aller Gebäude in Deutschland. Es ist naheliegend anzunehmen, dass auch in öffentlichen Gebäuden der Hansestadt mit Asbest und anderen Schadstoffen belastete Baustoffe verbaut wurden. Damals war es Stand der Technik heute sollte es Anlass sein professionell und kompetent mit der sensiblen Thematik umzugehen. Sinnvoll erscheint in diesem Zusammenhang ein flächendeckendes Schadstoffkataster, in dem alle öffentlichen Gebäude Lübecks und die jeweilige Schadstoffbelastung erfasst werden. 

 

 

Der Bürgermeister wird gebeten, die Einführung eines Schadstoffkatasters für öffentliche Gebäude der Hansestadt zu prüfen und nach erfolgter Aufwand-Nutzenabwägung ggf. zu veranlassen.

 

Dieses Schadstoffkataster soll dazu dienen

a)      Gefährdungspotentiale zu identifizieren

b)      Nutzerschutz zu gewährleisten

c)      Sanierungsmaßnahmen optimiert zu planen und umzusetzen sowie

d)      Schadstoffsanierungen mit verbesserter Wirtschaftlichkeit zu realisieren

 

 

Herr Lötsch möchte wissen, wie im Allgemeinen bei der Hansestadt Lübeck mit Belastungen durch Schadstoffe umgegangen werde.

 

Frau Hagen merkt an, dass leider heute niemand vom GMHL anwesend sei, der darauf Antworten geben könne.

 

Herr Lötsch beantragt daraufhin eine Vertagung des Antrages.

 

Der Bauausschuss vertagt den Antrag einstimmig um eine Sitzung auf den 20.05.2019

 

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