ALLRIS - Auszug

20.09.2018 - 4.2 Dritter Evaluationsbericht "Poolbildung zur Bef...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Albrecht und Herr Jaacks geben anhand einer Präsentation (siehe Anlage 3) einen Einblick in die Ergebnisse der dritten Evaluation der Poolbildung zur Beförderung einer inklusiven Beschulung.

 

Herr Jaacks gibt grundlegende Informationen zur Zielgruppe der Schulbegleitung, zum Verfahren der Einzelfallhilfe vor der Einführung des Poolmodells, zu den Meilensteinen im Rahmen der Einführung des I-Pools und zum Verfahren des neuen Poolmodells. Im Weiteren informiert Herr Jaacks über die positiven Effekte des I-Pools und über die Entwicklung des Budgets.

 

Frau Albrecht informiert über die Personalsituation im I-Pool und führt aus, dass auf Anregung des Ausschusses zusätzlich der Anteil der männlichen Mitarbeiter erfasst worden sei. Von insgesamt 245 SchulbegleiterInnen sind 23% männlich. 49 % der SchulbegleiterInnen haben eine pädagogische Ausbildung und 84% sind unbefristet beschäftigt. Frau Albrecht geht auf die personelle Situation im Rahmen der Verzahnung von Vor- und Nachmittag und auf die Verteilung der pädagogischen Fachkräfte nach Sozialräumen ein. Um der ungleichmäßigen Verteilung entgegenzuwirken sei vorgesehen, mit den Trägern Mindeststandards unter einer stufenweisen Umsetzung zu vereinbaren. Frau Albrecht berichtet weiter über die Einschätzung der Träger zum Poolmodell und resümiert die wesentlichen Erkenntnisse aus der Evaluation.

 

Herr Puhle sieht in dem I-Pool ein Erfolgsmodell und die Hansestadt Lübeck als Vorreiter in diesem Bereich und spricht der Verwaltung hierfür seinen Dank aus. Herr Puhle regt an, die Bedarfsermittlung zur Einschulung durch die Kooperative Erziehungshilfe auf die Kinder in Tagespflege auszuweiten.

 

Herr Dreier informiert über die Arbeit der KEH in den Kitas und weist darauf hin, dass die Kinder der Kindertagespflege durch das Schulspiel in die Bedarfsermittlung eingebunden seien.

Herr Puhle regt an, die Kinder der Tagespflege bereits im ersten Schritt zu berücksichtigen.

 

Die Frage von Herrn Puhle, ob sich Lohnkostensteigerungen auf die Stundenkontingente auswirken würden, beantwortet Herr Jaacks.

 

Auf Nachfrage von Herrn Puhle bestätigt Herr Jaacks, dass die Förderzentren Maria-Montessori-Schule, Matthias-Leithoff-Schule und Schule Wilhelmshöhe vom I-Pool ausgenommen seien und die dort tätigen SchulbegleiterInnen im Rahmen der Einzelfallhilfen befristet beschäftigt würden.

Herr Puhle spricht sich dafür aus, auch für diese Kräfte unbefristete Arbeitsverhältnisse zu schaffen.

Frau Albrecht nimmt dies als Anregung auf und sagt zu, diesbezüglich mit den Trägern ins Gespräch zu gehen.

Herr Thorn weist hinsichtlich der Frage einer Ausweitung des Poolmodells darauf hin, dass an den drei betreffenden Förderzentren auch städtisches Personal eingesetzt sei und die HL dort somit bereits weit in die Verantwortung gehe.

 

Auf Nachfragen von Herrn Wegner informiert Herr Jaacks, dass ein im laufenden Schuljahr steigender Bedarf über die ca. 200 zur Verfügung stehenden Pufferstunden nachversorgt werden könne und die Maßgabe gelte, dass kein Bedarf unversorgt bleibt. Umverteilungen würden nur in begründeten Fällen vorgenommen.

 

Fragen von Frau Treumann und Frau Schröter beantworten Herr Dreier und Frau Albrecht.

 

Mit Einverständnis des Ausschusses spricht Herr Stahl, Diakonisches Werk, und tauscht sich mit Herrn Jaacks zur Frage der Stundenkontingente und der auskömmlichen Versorgung der Schulen mit Schulbegleitern aus.

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Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

 

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