ALLRIS - Auszug

20.04.2026 - 7.4 AM Jochen Mauritz (CDU), AM Arne-Matz Ramcke (B...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Der Vorsitzende begründet den Antrag.

 

Senatorin Hagen weist darauf hin, dass die Straßenverkehrsbehörde keine Beteiligungen durchführe, sondern Maßnahmen genehmige und anordne. Weiterhin würden dem Fachbereich Planen und Bauen keine Beschwerden vorliegen. Diese müssten ohnehin im Einzelfall geprüft werden. Sie verweist auf die Möglichkeiten, sich an die Straßenverkehrsbehörde zu wenden. Möglicherweise sehen die Kurbetriebe aber im Wirtschaftsausschuss hier Möglichkeiten, eine Umfrage durchzuführen. Diese käme aber jetzt ohnehin zum falschen Zeitpunkt, da die Regelung erst seit Montag bestünde.

 

AM Mählenhoff verlässt die Sitzung und wird im Folgenden von AM D’Amico vertreten.

 

Hierzu reden, teilweise mit mehreren Wortbeiträgen, der Vorsitzende, AM Blankenburg, Senatorin Hagen, Frau Kempke, die vom Bauausschuss hierzu Rederecht erhält, AM Stolzenberg, Herr Peters, und AM Kohlfaerber.

 

AM Kohlfaerber bietet an, die Umfrage nicht über die Verwaltung, sondern über den Ortsrat Travemünde durchzuführen.

Der Vorsitzende sagt, dass er bei der Umfrage gerne eine Beteiligung aus der Verwaltung hätte.

 

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Antrag:

 

Die Einführung einer ganzjährigen Fußgängerzone in der Vorderreihe in Travemünde auch in den Wintermonaten, über die bisherigen Sommermonate hinaus, berührt viele direkt dort wohnende Bürgerinnen und Bürger, ansässige Gewerbetreibenden und Restaurants.

 

Die bisherige Regelung von Ostern bis Oktober hat sich bereits bewährt. Nun soll der nächste Schritt gegangen werden und auch in der Nebensaison soll die Vorderreihe zur Fußgängerzone werden. Um diesen Schritt auch mit entsprechenden Daten hinterlegen zu können, wird die Verwaltung mit folgenden Befragungen beauftragt:

 

  1. Bis Ende Juli 2026 eine Befragung der ansässigen Geschäftsleute, Bewohner und der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft durchzuführen, um die Meinung zu der nun auch über die Wintermonate eingeführten dauerhaften Fußgängerzone zu ermitteln. Ziel der Befragung ist es, ein belastbares Meinungsbild der Gewerbetreibenden und Bewohner zu erhalten, insbesondere zu den erwarteten Auswirkungen auf Kundenfrequenz, Umsatzentwicklung, Lieferverkehre sowie allgemeine Aufenthaltsqualität.

 

  1. Bis Ende Q2 (Juni) 2027 eine Befragung der ansässigen Geschäftsleute, Bewohner und der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft durchzuführen, um die dann bekannten realen Auswirkungen der über die Wintermonate eingeführten dauerhaften Fußgängerzone zu ermitteln.

 

Die Ergebnisse zu 1.) sind dem Wirtschafts- und dem Bauausschuss im August 2026 vorzulegen, die Ergebnisse zu 2.) sind den genannten Ausschüssen bis spätestens August 2027 vorzulegen.

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Abstimmungsergebnis:

Ja-Stimmen:

9

Nein-Stimmen:

6

Enthaltungen:

0

Der Bauausschuss stimmt dem Antrag mehrheitlich zu.

 

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