ALLRIS - Auszug

29.01.2026 - 2.3 Anregungen von Herrn Duscha zum Tagesordnungspu...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

Herr Duscha verliest nunmehr seine Anregungen für die Straße auf dem Baggersand, die wie folgt lauten:

 

 Lärmschutzmaßnahmen nach neuesten Standards (für die Straße Auf dem Baggersand).

  Verkehrsberuhigung durch sichtbare Beschilderung und Überwachung (für die Straße auf   dem Baggersand).

Hierzu antwortet Senatorin Hagen wie folgt:

Die Planung für das Projekt Auf dem Baggersand ist zwischenzeitlich abgeschlossen und wird zeitnah in den politischen Gremien präsentiert. Die Umsetzung soll in diesem Jahr erfolgen.

 

Inhalt dieser Planung ist die Einführung von Tempo 30 in der Straße Auf dem Baggersand, zum einen führt dies zu einer Beruhigung der Straße, zum anderen können die Fahrradfahrenden so auf der Straße mitfahren.

 

Selbstverständlich wird die Beschilderung sichtbar angebracht; für die Beschilderung gibt es bundeseinheitliche Vorschriften über die Größe, die Höhe und die Positionierung von Verkehrsbeschilderung.

Sofern eine Tempoüberwachung notwendig wird, wird diese durch den KOD durchgeführt, dazu kann jetzt aber keine abschließende Aussage getroffen werden. Die Grundannahme ist natürlich zunächst, dass sich die Autofahrenden an die Geschwindigkeit halten.

 

Zu Ihrem dritten Punkt kann ich mitteilen, dass die Beschilderung am Fährhafen sowie in der Vorderreihe geprüft wurde, und es konnten keine Unklarheiten festgestellt werden. Wie gesagt, für die Beschilderung gibt es bundesweit einheitliche Vorgaben.

 

Die Konflikte mit den Radfahrenden an dieser Stelle sind allerdings bekannt, Sie sprechen hier ein Thema an, mit dem wir uns bereits seit längerer Zeit auch im Bauausschuss intensiv befassen. Die Konflikte entstehen vermutlich dadurch, dass Radfahrende nicht gerne vom Rad absteigen, auch wenn sie müssen. Zudem entsteht möglicherweise auch eine gewisse Verwirrung, weil der Ostseeküstenradwanderweg dazu verleitet zu denken, dass man ihn durchgängig befahren kann. Größere Schilder (Schüler:innen-Wettbewerbe, etc) haben in der Vergangenheit zu keiner Verbesserung der Situation geführt. Derzeit wird geprüft, ob eine alternative Strecke für den Ostseeküstenradwanderweg angeboten werden könnte. Vielleicht hilft das, die Konflikte zu minimieren.

 

Im Übrigen können Sie sich gerne an die Straßenverkehrsbehörde wenden, um mögliche Unklarheiten direkt anzusprechen.

                                                                                          Die Bürgerschaft nimmt Kenntnis.
 

 

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