ALLRIS - Auszug

21.03.2024 - 3.2.1 Mitteilung von Schule und Sport - Masterplan Be...

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Wortprotokoll

Hr. Dr. Friedemann berichtet über den Sachstand zum Masterplan der beruflichen Schulen und beantwortet damit die Anfrage unter TOP 3.3.1.

Die Hansestadt Lübeck in Form von Hrn. Dr. Friedemann, die Schulpolitischen Sprecher sowie auch der Städtetag Schleswig-Holstein sind in die Planungen mit eingebunden.

Mit dem Masterplan soll der Erhalt und die Beschulung kleinerer Klassen vor allem in den ländlichen Regionen und den weniger nachgefragten Berufen geprüft werden.

Hr. Dr. Friedemann stellt das gemeinsam erstellte Schreiben des Städtetages vor aus dem die Befürchtungen der kreisfreien Städte hervorgehen (siehe Anlage 2). Die Antwort der Ministerin befindet sich ebenfalls im Anhang (siehe Anlage 3).

Notwendig wird noch die Überlegung einer möglichen Internatsunterbringung in Lübeck.

An meisten betroffen von der Verschiebung der Beschulung der einzelnen Berufsgruppen in Lübeck sind die Gewerbeschule an der Parade sowie die Emil-Possehl-Schule.

Hr. Dr. Friedemann bittet darum den anwesenden Schulleitern das Rederecht zu erteilten. Der Vorsitzende befragt den Ausschuss und dieser stimmt der Rederechtsvergabe einstimmig zu.

Hr. Hegge, Schulleiter der Emil-Possehl-Schule, teilt mit, dass die Schulleitungen zu Beginn der Masterplanung davon ausgegangen waren, dass Sie zusätzliche Ressourcen erhalten. Außerdem weißt er daraufhin, dass die Umverteilung nicht für alle Berufsgruppen sinnvoll ist. Beispielweise muss für diverse Berufe bestimmte Ausrüstung vorgehalten werden, die bei einer Umverteilung nicht ausgelastet wird, sodass die Schulen strukturelle Beschädigungen erhalten. Abschließend weist Hr. Hegge daraufhin, dass die Schulen sich natürlich nicht grundsätzlich verweigern, aber eine Umverteilung sinnvoll sein muss.

Hr. Jach, Schulleiter der Gewerbeschule an der Parade, weist daraufhin, dass Lübeck durch die Vielfalt an unterschiedlichen angebotenen Ausbildungsberufen ein starker Wirtschaftsstandort ist. Wenn die Berufschüler:innen nun beispielsweise nach Elmshorn zur Ausbildung geschickt werden, werden die Fachkräfte im Anschluss möglicherweise dort vor Ort bleiben und in Lübeck fehlen.

 

Hr. Dr. Friedemann bittet abschließend beachten, dass die Qualität der Ausbildung wichtiger ist als anhand von Quantität zu entscheiden.

Die Nachfrage von Hrn. Zimmermann zum geplanten Termin des zweiten Entwurfs wird von Hrn. Dr. Friedemann beantwortet. Dieser soll im April 2024 vorgelegt werden. Bei dem Termin zur Besprechung des Entwurfes sollen neben der Senatorin und den Schulleitungen auch die Schulpolitischen Sprecher ebenfalls involviert werden.

Weitere Nachfragen von Hrn. Kerlin, Hrn. Müller und Fr. Prüß beantworten Hr. Dr. Friedemann und Fr. Frank.


 

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