ALLRIS - Auszug

11.05.2021 - 3.3.1 Anfrage des AM Silke Mählenhoff (BÜNDNIS 90 / D...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

Frau Wöhlk beantwortet die Anfrage, Auffälligkeiten diesbezüglich konnten nicht festgestellt werden. Mit der Stabstelle Integration erfolge eine gute Zusammenarbeit und es werden seit September 2020 Projekte entwickelt und Prozesse optimiert. Frau Wöhlk beantwortet weitere Fragen der AM Zahn, Mählenhoff, Steffen und Martens.

 

EU-Land

2010

2015

2019

2020

Polen

1.401

2.328

2.567

2.657

Bulgarien

205

705

1.003

1.126

Rumänien

127

529

850

959

 

Betrachtet man einzig die Zuzugszahlen im Jahr 2020 so lassen sich folgende durchschnittliche Zuzugszahlen feststellen:

Polen  27,3 Personen pro Monat im Jahr 2020 nach Lübeck zugezogen

Bulgarien 28,1 Personen pro Monat im Jahr 2020 nach Lübeck zugezogen

Rumänien 19,1 Personen pro Monat im Jahr 2020 nach Lübeck zugezogen

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Anfrage:

Wie in vielen anderen deutschen Städten auch, leben auch in Lübeck Menschen aus dem EU-Ausland, häufig aus osteuropäischen Ländern, häufig mit schlechten oder keinen Deutsch-Kenntnissen, die überwiegend in der wärmeren Jahreszeit z.B. als Bau- oder Erntehelfer*innen arbeiten. Diese Menschen haben zum Teil (im Winter) keinen festen Wohnsitz, kennen mitunter bestehende Hilfsangebote nicht oder wollen diese nicht in Anspruch nehmen und fallen dementsprechend teils „durchs Raster“. Dazu frage ich:

 

  1. Inwiefern ist diese Situation der Lübecker Stadtverwaltung bekannt und wie bewertet die Lübecker Stadtverwaltung diese Situation, insb. auch hinsichtlich der sozialen Folgen und ggf. hinsichtlich Schwarzarbeit in Lübeck?
     
  2. Ist der Stadtverwaltung Lübeck in ihrer Zusammenarbeit mit der Polizei Lübeck in Folge der beschriebenen Situation eine Häufung von Straftaten bekannt, z.B. hinsichtlich von Einbrüchen in Kleingartenvereinen? 
     
  3. Gibt es Anstrengungen der Lübecker Stadtverwaltung, um die oben beschriebenen Menschen zu erreichen und ihnen zu helfen, insb. durch Überwindung der Sprachbarriere bei den bestehenden Hilfsangeboten?  
       
  4. Inwiefern hat sich die oben beschriebene Situation ggf. durch die Corona-Pandemie verschärft, insb. durch Beschränkungen der Reisefreiheit oder durch vorübergehende nicht verfügbare Hilfsangebote?


 

 

 

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