ALLRIS - Auszug

10.02.2020 - 3.8 Vorberatung zu TOP 6.1. Verbesserung der Landst...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Dr. Flasbarth erläutert den Antrag und geht auf die im Antrag dargelegte Situation in anderen Häfen ein. Ferner führt Herr Dr. Flasbarth Argumente für die Nutzung von Landstrom an und geht hierbei u. a. auf den Klimaschutz und den Tourismus ein.

 

Herr Siemensen von der Lübeck Port Authority verweist zunächst auf den Hafenentwicklungsplan, der dem Ausschuss in der nächsten Sitzung vorliegen wird. In diesem wird u. a. auch auf die Entwicklungsperspektiven der Landstromversorgung eingegangen. Derzeit wird hierzu in der LPA ein Förderantrag geprüft und formuliert. Derzeit besteht von 2 Reedereien ein konkretes Interesse.

 

Herr Österreich von der Lübeck Hafengesellschaft verweist zunächst darauf, dass neben der LPA, der LHG und den Stadtwerken auch seitens der Reedereien eine Beteiligung an entsprechenden Konzepten erfolgen muss. Zusätzlich zum Landstrom verweist Herr Österreich auf eine derzeit geplante Umrüstung auf LNG (Gas) seitens der Reedereien.

 

Herr Brocks von den Stadtwerken Lübeck erläutert kurz die ergänzende Rolle der Stadtwerke und die erforderlichen Kapazitäten um Landstrom in der Breite anbieten zu können.

 

Eine Frage von Herrn Simon zu etwaigen Standards bei der Anbindung an den Landstrom beantwortet Herr Österreich. Die Schiffe arbeiten in unterschiedlichen Herzzahlen, weiterhin gibt es verschiedene Anschlusssysteme bis zum vollautomatischen Anschluss.

 

Herr Alt erkundigt sich nach den Erfahrungen mit der Anlage am Nordlandkai. Herr Brocks informiert hierzu, dass die Technik zwar gut sei, die Nutzung jedoch zu gering ausfällt.

 

Herr Senator Schindler berichtet von einem Telefonat mit Herrn Dr. Claus von Port of Kiel. Ein wichtiger Motivator für Reedereien wie die Colorline ist u. a. der deutlich günstigere Preis für Strom in Oslo. Für die Reederei ist die Nutzung von Landstrom somit eine Ersparnis.

 

Herr Dr. Flasbarth verweist auf den vorliegenden Antrag, um zu prüfen was überhaupt machbar ist und führt auch eine eventuelle Verpflichtung der Nutzung von Landstrom an.

 

Zum zeitlichen Horizont sprechen Herr Schumann und Herr Österreich. Der skizzierte Zeitplan bis 2025 wird als zu kurz angesehen.

 

Zur Nutzung von LNG sprechen Herr Reinhardt, Herr Dr. Flasbarth, Herr Krause und Herr Küther. Aus Sicht von Herrn Dr. Flasbarth stellt LNG keine Alternative zu Landstrom dar.

 

Herr Reinhardt geht auf die kurzen Liegezeiten einiger Frachtschiffe ein, in der nicht ausreichend Zeit für die Aufladung über Landstrom bleibt.

 

Herr Dr. Eymer verlässt die Sitzung.

 

 

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Der Wirtschaftsausschuss und Ausschuss

für den "Kurbetrieb Travemünde (KBT)"

nimmt die Ausführungen der Verwaltung

zur Kenntnis.

 

 

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