ALLRIS - Auszug

18.06.2019 - 3.4 Anfrage der AM Birte Duggen und Thorsten Fürter...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Ortz ist anwesend und beantwortet die vorliegenden Fragen wie folgt:

 

Der Stadtverkehr habe einen Fachkräftemangel zu verzeichnen, gegen welchen mit verschiedenen Maßnahmen gegengesteuert werde. Unter anderem erfolgte eine Verdopplung der Ausbildungskapazitäten, eine Werbekampagne zur Gewinnung von Frauen sei durchgeführt worden, sowie die Einrichtung eigener Ausbildungskurse sei vorgenommen worden.

Die Höhe der Fehlzeitenquote betrage durchschnittlich zehn Prozent. Im Februar betrug die Fehlzeitenquote aufgrund der Grippewelle 15 Prozent. In der Vergangenheit sei mit einer generellen Fehlzeitenquote in Höhe von acht Prozent geplant worden. Eine Erhöhung auf zehn Prozent sei vorgenommen worden. Zudem sie die Einstellung von zehn zusätzlichen Busfahrer:innen zum Abbau von Überstunden vorgesehen.

Eine Nachfrage von Herr Simon beantwortet Herr Ortz dahingehend, dass die Fehlzeitenquote in Betrieben des ÖPNV in anderen Städten durchaus elf bis zwölf Prozent betrage. In den letzten Jahren sei eine Planung mit einer Fehlzeitenquote in Höhe von acht Prozent ausreichend gewesen.

Auf Nachfrage von Frau Duggen führt Herr Ortz erläuternd aus, dass eine Berücksichtigung von Urlaubstagen nicht in der Fehlzeitenquote erfolge, sondern in der Dienstplanmasse Berücksichtigung finde. Pro Jahr können ein Busfahrer ca. 1.600 Stunden leisten.

Auf Nachfrage von Herrn Flasbarth betreffend die älterwerdende Fahrerstruktur teilt Herr Ortz mit, dass das Durchschnittsalter beim Stadtverkehr 50,2 Jahre und bei der LVG 45,8 Jahre betrage. Aufgrund von Fluktuation bestehe ein jährlicher Bedarf von 15 bis 20 Busfahrern. In drei bis vier Jahren sei diese Zahl leicht ansteigend. Bis September diesen Jahres erfolge zunächst die Auffüllung der vorhandenen Soll-Stellen. Danach sei die Einstellung der zehn zusätzlichen Busfahrer:innen vorgesehen. Es werde angestrebt das zusätzlich eingestellte Personal durch vorhandene Fluktuation unbefristet in das Unternehmen einfließen zu lassen.

Herr Ortz merkt positiv an, dass voraussichtlich eine erneute Direktvergabe des ÖPNV an den Stadtverkehr erfolgen können, sodass verlässlich bis zum Jahr 2030 geplant werden könne. Eine Änderung der Geschäftspolitik könne zum Juni 2020 erwartet werden.

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Der Hauptausschuss

nimmt Kenntnis.

 

 

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