ALLRIS - Auszug

18.01.2018 - 3.1.1 Vorstellung der Kooperativen Erziehungshilfe

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Wortprotokoll

Frau Czermak stellt anhand einer Präsentation (siehe Anlage 1) die kooperative Erziehungshilfe vor und geht dabei auf die bisherige Entwicklung der KEH, die Zusammensetzung und die Verteilung der KEH auf die Sozialräume ein. Frau Czermak stellt weiter Fallzahlen vor und erläutert die Vorgehensweise der KEH.

 

Die Frage von Herrn Krause nach der Gender-Verteilung der Fachkräfte in der Kooperativen Erziehungshilfe beantworten Frau Czermak und Frau Senatorin Weiher. Dazu sprechen Herr Krause, Herr Haltermann und Herr Puhle.

 

Auf Nachfrage von Herrn Dr. Lengen erklärt Frau Czermak, dass die Reaktionszeit der KEH in Abhängigkeit der Fallgestaltung bei durchschnittlich einer Woche liege.

 

Auf Nachfrage von Herrn Prieur informiert Frau Czermak, dass sich die strukturierte Vorgehensweise bei Absentismus etabliert habe und die Fallzahlen gesunken seien. Dennoch bleibe die Thematik ein schwieriges Feld.

 

Auf die Frage von Herrn Prieur nach den Gründen der steigenden Fallzahlen erläutert Frau Czermak die verschiedenen Problemlagen. An der anschließenden Erörterung dieser Frage beteiligen sich Herr Prieur, Frau Czermak, Herr Haltermann, Frau Kramm und Herr Puhle. Frau Czermak sieht eine Ursache in der systemimmanenten Belastung der Schulen und der unzureichenden sonderpädagogischen Unterstützung.

Herr Haltermann führt die Steigerung der Fallzahlen auf die erhöhte Aufmerksamkeit für diese Fälle durch den Ausbau der Schulsozialarbeit und der KEH zurück. Er sieht keinen Zusammenhang zu einem bestimmten Schulsystem.

Frau Kramm teilt mit, dass auch in der Jugendhilfe stetig steigende Fallzahlen zu beobachten seien. Sie weist darauf hin, dass es sich um eine bundesweite Entwicklung handele und kein schulbezogenes oder gar Lübecker Problem darstelle. 

Herr Puhle begrüßt die Arbeit der KEH. Aus seiner Sicht werde vorbildlich an den Problemen gearbeitet, allerdings würde die derzeitige personelle Besetzung bei Weitem nicht ausreichen.

 

Nachfragen von Frau Wolter zur Einbeziehung der Eltern durch die KEH und zu den Betreuungszeiten beantwortet Frau Czermak.

 

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Anlagen

 

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