ALLRIS - Auszug

17.09.2015 - 5.5 Preistarif für die Lübecker Schwimmbäder

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

 

Hinweis zum Protokoll: Dieser Tagesordnungspunkt wurde nach dem TOP 4.2 behandelt.

 

Herr Scholl blickt zurück auf die Entwicklung der Lübecker Schwimmbäder und führt zu der Vorlage aus, dass eine 10% Erhöhung der Preise und eine Umgestaltung des Preistarifs erforderlich seien, um vor dem Hintergrund der zusätzlichen finanziellen Belastungen für die Lübecker Schwimmbäder eine höhere Bezuschussung durch die Hansestadt Lübeck vermeiden zu können.   

Herr Puhle unterstützt den neuen Preistarif für die gewerbliche Nutzung, sieht jedoch insgesamt noch Potentiale in der BesucherInnenansprache. Herr Puhle teilt mit, dass die SPD-Fraktion daher dem Beschlussvorschlag nicht folgen werde.

 

Frau Senatorin Weiher weist darauf hin, dass eine Erhöhung der BesucherInnenzahlen nicht zwangsläufig zu einem höherem Auskommen führe, wenn das einzelne Entgelt nicht wirtschaftlich sei. Frau Kramm weist ergänzend darauf hin, dass die Lübecker Schwimmbäder keine Abnahme der BesucherInnenzahlen verzeichne.

 

Herr Prieur spricht sich für eine moderate Preissteigerung aus, sieht aber in der Ablösung der 12er-Karten und der Monatskarten durch die neue Bonuskarte eine mehr als 10% Preiserhöhung. Herr Prieur stellt den Antrag, die Vorlage dahingehend zu ändern, dass die 12er-Karten und die Monatskarten bei einer Neukalkulation der Preise beibehalten werden. Herr Prieur beantragt weiter, die Vorlage ohne Votum passieren zu lassen. 

 

Frau Weiher gibt unter Bezugnahme auf die in der Vorlage auf Seite 4 dargestellte Übersicht der Eintrittspreise vergleichbarer Schwimmbäder zu bedenken, dass es die erste Preiserhöhung bei den Lübecker Schwimmbädern seit 5 Jahre wäre und für sozial schwache BesucherInnen die in der Bedürftigkeit sehr weit gefasste Lübeck-Card sowie der Lübecker Bildungsfonds zur Verfügung stehen.

 

Herr Lütkens befürwortet grundsätzlich eine Anpassung der Preisstruktur, unterstützt aber die Anregung von Herrn Puhle hinsichtlich der Erschließung neuer BesucherInnengruppen, auch wenn ggf. zusätzliche Mittel im städtischen Haushalt bereitzustellen wären.

 

Herr Scholl erläutert die zusätzlichen Möglichkeiten der Bonuskarte, die die Kaufentscheidungen der KundInnen positiv beeinflussen und zu einer höheren Kundenbindung führen würden. Auf Nachfrage von Herrn Kolterjahn teilt Herr Scholl mit, dass es sich bei der Bonuskarte um eine nicht personenbezogene Wertkarte handele.

 

Herr Prieur zieht seinen Antrag zur Beibehaltung der 12er-Karten und der Monatskarten zurück.

 

Der Vorsitzende lässt über den Antrag von Herrn Prieur, die Vorlage ohne Votum passieren zu lassen abstimmen.

 

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              Der Ausschuss beschließt einstimmig

antragsgemäß.

 

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Anlagen zur Vorlage

 

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