Veröffentlicht am 19.06.2026

Mehr Verkehrssicherheit in der Roeckstraße

Straßenbauarbeiten haben in dieser Woche begonnen

In der Roeckstraße im Bereich zwischen der Krügerstraße und dem Heiligen-Geist-Kamp haben in dieser Woche Straßenbauarbeiten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit des Radverkehrs begonnen.

Dabei werden auf rund 250 Metern neue Radverkehrsanlagen angelegt, die die Bedingungen für Rad- und Fußverkehr verbessern.

Der bestehende Abschnitt verfügt überwiegend über schmale Radwege im Seitenraum mit teils zu geringen Sicherheitsabständen zu parkenden Fahrzeugen. Im Bereich der Bushaltestelle „Roeckstraße“ führen Wurzelaufbrüche und eingeschränkt nutzbare Gehwege zu Konflikten zwischen dem Fuß- und Radverkehr. Zudem beeinträchtigen haltende Busse im Bereich der Krügerstraße die Sichtbeziehungen zwischen Rad- und Kfz-Verkehr.

Künftig wird der Radverkehr auf der Fahrbahn auf Radfahrstreifen und Schutzstreifen geführt. Dadurch verbessern sich die Sichtbeziehungen zwischen Rad- und Kfz-Verkehr und Radfahrende erhalten eine sichere und regelkonforme Führung. Sicherheitstrennstreifen zwischen parkenden Fahrzeugen und dem Radverkehr reduzieren zudem das Risiko von Unfällen durch plötzlich geöffnete Autotüren (sogenannten Dooring-Unfälle).

Durch die Verlagerung des Radverkehrs auf die Fahrbahn werden außerdem Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr, insbesondere im Bereich der Bushaltestellen, verringert.

Im Anschluss an den Knotenpunkt Heiligen-Geist-Kamp/Roeckstraße/Arnimstraße werden im Zuge der Baumaßnahme zudem Flächen entsiegelt, um den Straßenbäumen mehr Raum zu geben und die Aufnahme von Regenwasser zu verbessern.

Nennenswerte Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs werden nicht erwartet.

Die Markierungsarbeiten sollen gemeinsam mit der geplanten Sanierung der Fahrbahn werden, um die verkehrlichen Einschränkungen möglichst gering zu halten.

Im Zuge der infrastrukturellen Sanierungsarbeiten sind Baustellen und damit einhergehende Verkehrsbehinderungen leider unvermeidbar. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Mobilität für die Zukunft zu gewährleisten. Selbstverständlich wird jede Baumaßnahme dahingehend geprüft, die Beeinträchtigungen für alle Verkehrsteilnehmer:innen so gering wie möglich zu halten.+++