Günter Grass-Haus
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Am gestrigen Sonntag, 26. April 2026, wurde die Ausstellung „Helme Heine – Es war einmal…“ feierlich im Garten des Günter Grass-Hauses eröffnet. Der Andrang auf die restlos ausverkaufte Veranstaltung war groß; rund 200 Gäste hatten sich bei herrlichem Sonnenschein eingefunden, um die erste Retrospektive zu Helme Heines Werk nach dem Tod des bekannten Bilderbuchkünstlers in Augenschein zu nehmen. Zu Gast waren auch der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Daniel Günther, die Kinderbuchautorin Cornelia Funke sowie Carola und Christoph von Radowitz, die Kinder von Helme Heine. In Gesprächen mit Museumsdirektor Dr. Jörg-Philipp Thomsa und Ausstellungskurator Carl Manzey wurde über Helme Heines Werk, aber auch über das Lesen und heutige Lesegewohnheiten an sich gesprochen.
Ministerpräsident Daniel Günther zeigte sich begeistert von der Schau: „Helme Heine hat mit seinen Geschichten ganze Generationen begleitet – mit Wärme, Witz und einem feinen Blick auf das, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Dass das Günter Grass-Haus ihm nun eine so lebendige Ausstellung widmet, ist ein schönes und starkes Signal für die Bedeutung von Kinderliteratur gerade in unserer Zeit. Sehr beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich hier an die Jüngsten gedacht wird und wie viel Raum sie bekommen, diese Welt selbst zu entdecken. Das Haus ist und bleibt ein Ort, an dem kulturelle Bildung wirklich gelebt wird. Und setzt mit der engen Zusammenarbeit mit Cornelia Funke ein besonderes Ausrufezeichen. Diese Ausstellung und die Verbindung zweier so prägender Stimmen der Kinderliteratur sind ein echtes Highlight für Schleswig-Holstein und unsere Kulturlandschaft.“ Auch Helme Heines Kinder Carola und Christoph von Radowitz waren bewegt, mit wie viel Liebe die Ausstellung gestaltet und damit ihrem Vater gedacht wurde.
„Helme Heine – Es war einmal…“ ist bis zum 10. Januar 2027 sowohl im Günter Grass-Haus als auch in der benachbarten Stadtbibliothek Lübeck zu sehen.
Weitere Informationen unter https://grass-haus.de/
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Quelle: Die Lübecker Museen
